Gegen Missstände bei Computerherstellung

publiziert: Dienstag, 27. Feb 2007 / 12:16 Uhr

Zürich - Überlange Arbeitstage, giftige Chemikalien, ständige Arbeitsrechtsverletzungen - in der asiatischen Computerindustrie sind diese Bedingungen keine Seltenheit. Dagegen wollen die christlichen Hilfswerke nun ein Zeichen setzen.

Mit Postkarten soll auf Missstände aufmerksam gemacht gewerden.
Mit Postkarten soll auf Missstände aufmerksam gemacht gewerden.
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Mit der Kampagne «High Tech - No Rights» wollen die Hilfswerke «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein» auf die kaum beachteten Missstände in der Computerindustrie aufmerksam machen.

Der Fokus ist dabei auf die Zustände in den Zuliefererbetrieben jener fünf Marken gerichtet, die den Hauptteil des Schweizer Marktes beherrschen: HP, Dell, Acer, Apple und Fujitsu Siemens.

Ziel der Kampagne ist es, mit diesen Firmen in einen konstruktiven Dialog zu treten, wie Lucrezia Meier-Schatz, Präsidentin des Stiftungsforums Fastenopfer, vor den Medien sagte. Auf diesem Weg sollen Verbesserungen in der Produktionskette erreicht werden.

Firmen direkt anschreiben

Die Konsumentinnen und Konsumenten werden jedoch nicht zu einem Kaufboykott von Computern aufgerufen, sie sollen vielmehr selbst aktiv werden. So ist geplant, mit einer Postkartenaktion die Firmen direkt anzuschreiben und sie zum Verkauf von ethisch hergestellten Computern aufzufordern.

Wie Miges Baumann, Leiter Entwicklungspolitik bei Brot für alle, ausführte, seien tausende von Arbeiterinnen in China, Thailand und den Philippinen täglich mit Verletzungen ihrer Rechte konfrontiert.

In Zeiten hoher Produktion müssten die Beschäftigten regelmässig zwölf und mehr Stunden täglich arbeiten, und das über mehrere Wochen. Bei einem Stundenlohn von 50 Rappen seien sie ständig hochgiftigen Substanzen und arbeitsrechtlichen Schikanen ausgesetzt.

(rr/sda)

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