Gegen Verbot von Kampfhunden

publiziert: Montag, 3. Mrz 2008 / 20:50 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Mrz 2008 / 21:06 Uhr

Zürich - Nach der Zürcher Regierung spricht sich auch das Kantonsparlament gegen ein Verbot von Kampfhunden aus. Es hält die geplante Bewilligungspflicht für potenziell gefährliche Hunde für ausreichend.

Die Ratsmehrheit setzt auf Kontrollen und Bewilligungspflichten.
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Eine Bewilligungspflicht und Kontrollen seien sinnvoller als ein totales Verbot, wie dies Vertreter der EVP und der EDU gefordert hatten, hiess es im Rat. Das Kampfhundeverbot wurde mit 113 Nein- zu 48 Ja-Stimmen abgelehnt.

Mit einem Verbot werde die Gefahr für die Bevölkerung weniger gebannt, als wenn man sorgfältig prüfe, wer einen potenziell gefährlichen Hund halten dürfe, argumentierten die Gegner eines Verbots aus den Reihen von SP, CVP und FDP.

Umstrittene Rassenbestimmung

Einzelne Rassen zu verbieten sei absurd, weil die Rassenbestimmung veterinärmedizinisch umstritten sei. Selbst ein Verbot biete keine Vollkaskoversicherung gegen mögliche Unfälle. Es gelte, im Gesetz so viel wie nötig, und nicht so viel wie möglich zu verbieten.

Die Verfechter eines Kampfhundeverbots waren der Ansicht, dass Kampfhunde, die es nicht gibt, nicht beissen. In einer urbanen Gesellschaft gebe es grundsätzlich keinen Platz für Kampfhunde.

(ht/sda)

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