Erste Leiterin der Filmtage

Generationswechsel bei den Solothurner Filmtagen

publiziert: Donnerstag, 26. Mai 2011 / 09:19 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Mai 2011 / 10:49 Uhr
Seraine Rohrer koordinierte das Pilotprojekt «Réseau Cinéma CH» zur Filmausbildung.
Seraine Rohrer koordinierte das Pilotprojekt «Réseau Cinéma CH» zur Filmausbildung.

Bern - Die 33-jährige Filmwissenschaftlerin Seraina Rohrer wird als Nachfolgerin von Ivo Kummer Direktorin der Werkschau des Schweizer Films, wie aus einem Communiqué vom Donnerstag hervorgeht.

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Rohrer leitete zuvor mehrere Jahre das Pressebüro des Filmfestivals Locarno. Das letzte Jahr verbrachte sie gemäss Communiqué in Los Angeles und Mexiko, wo sie eine Dissertation zum Thema «Transnationale Low-Budget-Produktionen» verfasste.

Rohrer ist die erste Frau an der Spitze des 1966 gegründeten Festivals. Trotz der langen Geschichte der Solothurner Filmtage hat sie auch bloss zwei Vorgänger: Festivalgründer Stephan Portmann sowie Ivo Kummer, der Anfang August seine neue Stelle als Leiter der Sektion Film im Bundesamt für Kultur (BAK) antritt.

Kummer leitete die Solothurner Filmtage seit 1989. Die Werkschau des Schweizer Films ist unter seiner Ägide beständig gewachsen; mittlerweile lockt die Veranstaltung 55'000 Besucherinnen und Besucher an.

Entscheid mit Blick auf die Zukunft

Eine «Ausrichtung auf die Zukunft» nennt Christine Beerli, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF), die Wahl der 33-jährigen Seraina Rohrer zur Direktorin der Festivals. Es sei ein «Entscheid für eine neue Gereration».

Kein Bruch mit Traditionen

Die Solothurner Filmtage gelten als gut aufgestelltes Festival, was auch die neue Direktorin Seraina Rohrer betont. Sie strebt «keinen Bruch» mit den Traditionen an, wie sie auf Anfrage sagte. Als «grösste Baustelle» nennt sie die Suche nach neuen Sponsoren.

Die filmpolitische Debatte, die seit je zu den Filmtagen gehört, will die neue Direktorin «unbedingt» hochhalten. Auch selber werde sie sich filmpolitisch äussern, erklärte Rohrer auf Anfrage, wobei sie den Wert konstruktiver Diskussionen betonte. Ihr Vorgänger Ivo Kummer hatte sich oftmals auch polemisch zu Wort gemeldet.

Rohrer koordinierte zudem auch die Lancierung des nationalen Pilotprojekts «Réseau Cinéma CH», eine Kooperation Schweizer Fachhochschulen und Universitäten im Bereich Filmausbildung. Über erste Pläne für Solothurn will Rohrer Anfang August orientieren.

(dyn/sda)

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