Geschäftsmann errichtet Minarett auf Firma

publiziert: Donnerstag, 10. Dez 2009 / 18:43 Uhr

Lausanne - Auf dem Dach seines Gebäudes in Bussigny VD bei Lausanne hat ein Geschäftsmann ein Minarett errichtet. Damit will er gegen den Volksentscheid vom 29. November potestieren. Gleichzeitig soll es ein Zeichen des Friedens und der Toleranz gegenüber den Muslimen sein.

Zeichen des Friedens und der Toleranz. (Symbolbild)
Zeichen des Friedens und der Toleranz. (Symbolbild)
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«In der Schweiz gibt es keine Probleme mit den Muslimen. Aber mit der Abstimmung haben wir ein Problem geschaffen», sagte Guillaume Morand, Chef einer Schuhkette.

Mit dem Minarett will er nicht provozieren. «Es ist lediglich eine Botschaft des Friedens», erklärte er. «Jene welche die Anti-Minarett-Initiative lanciert haben, sind die Provokateure.»

«Es tut mir weh zu sehen, dass die Schweiz Lob von den schlimmsten Parteien Europas erhält», erklärte der Schweizer Bürger und Nicht-Muslim.

Er hat das Minarett mit Dekor-Material errichtet - es soll wetterfest sein. Das rund sechs Meter hohe Türmchen ist von der Autobahn A1 Lausanne-Genf aus zu sehen.

(bert/sda)

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super idee!
natürlich... sie sagen es! das bei christen gefeierte weihnachten wird doch auch fest der liebe genannt! wieso huldigen die also nicht einfach dem menschlichen körper und machen ganz viel love than war... also liebe anstatt krieg? das geht doch sicher auch unter einem tannenbaum.... aber der hingegen ist ja wieder nicht christlich, den kann man sowieso gleich draussen lassen und dafür weihnachten mit richtig christlichen symbolen feiern... moment.. fällt mir gerade nix ein dazu....

ich finde es wird gar nicht komisch in diesem forum! im gegenteil.... ;)))
Fünfzackig?
Du meine Güte. Wieso fünfzackig? Sollen wir nun dem menschlichen Körper huldigen an Weihnachten? Als Symbol für was?
Wuahhhh.....wird langsam seltsam in diesem Forum...
Ich möchte
zu Weihnachten Schoggi-Minarette verschenken. Kennt jemand eine Bezugsquelle? :)
Witz komm raus
Ich habe diesen Beitrag als Witz geschrieben, darum auch den Smiley am Schluss.

Kubra nimmt die Sache aber wahrscheinlich ernst mit seinem Halal. Leider. Und das kommt mir dann nicht ganz kosher vor.
aber, aber
Also wenn die Farben wirklich alles sagen würden .....
...... wäre mein Garten auch ein Moslem.

Ich bin auch kein Freund solcher Taschenspielertricks wie sie McDonalds (und ungezählte andere) aufführen, aber man kann auch zuviel bereitwillig hineindichten.

Darauf, dass jemand auf die Idee komt, ein Minarett in einer Weise zu errichten, die keine Baubewilligung erfordert, warte ich schon lange. Diesmal ist es Dekorationsmaterial, beim nächsten mal sind es vielleicht angemalte Ballone. Es würde mich auch nicht wundern wenn jemand im Herstellen der entsprechenden Bausätze ein Geschäft witterte.
Fortschreitend
Ja da hoffen wir doch, dass das Fleisch aus halal geschächteten Rindern stammt. Sonst wären das ja unislamische Burger.
Noch schlimmer!
McWürg wechselt jetzt das Logo. Nix mehr gelbes M auf rot. Jetzt kommt's auf grün. Kommt ganz schön islamisch daher in dieser Farbgebung!

Die Islamisierung schreitet dennoch fort. ; )
Irren ist menschlich
Wer will schon einen Krieg? Und schon gar nicht einen Religionskrieg! Wir alle wollen doch den Frieden - bewahren. Doch - ist dem wirklich so? Was im HIntergrund und Untergrund passiert, darf uns deshalb nicht gleichgültig sein. Wer schürt, ist doch wohl ein Fundamenatlist. Oder nicht? Religion = Politik!

Die Abstimmung hat aufgezeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer langsam aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und nicht mehr bereit sich, alles einfach so hinzunehmen.

Und das ist gut so.
Bravo!
Das Minarett als Zeichen des Friedens und der Toleranz.

Und gegen jeglichen Terror, Dogmen und Fundamentalismus auf dieser Welt. ...

Ein (unerreichter ) Traum wenn andere Friedensfürsten jetzt Ihren Christbaum zu einem Minarett umbauen würden, und damit Ihre solidarität mit diesem Mann und für den Glauben und Frieden auf der Welt demonstrieren könnten.

Ein fünfzackiger Stern an der Spitze müsste doch als Anfang schon reichen. ...

Ich gehe einen kaufen ...
.
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