Gewalt an Frauen und Kinder als Kriegsmittel

publiziert: Sonntag, 31. Jan 2010 / 19:19 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Jan 2010 / 19:47 Uhr

Addis Abeba - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon will sich verstärkt darum bemühen, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder in Konflikten nicht mehr als Kriegsmittel gebraucht wird. «Ich bin entsetzt und empört, dass Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt wird», sagte Ban.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verwies auf die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, wo 2009 mindestens 5387 Vergewaltigungen in der Provinz Süd-Kivu gemeldet wurden. (Im Archivbild Ban Ki Moon)
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verwies auf die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, wo 2009 mindestens 5387 Vergewaltigungen in der Provinz Süd-Kivu gemeldet wurden. (Im Archivbild Ban Ki Moon)
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Die scheidende schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström solle als UNO-Sondergesandte den Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder in Konfliktsituationen verstärken, sagte Ban bei der Eröffnung des Gipfels der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Er habe den UNO-Sicherheitsrat bereits über seine Absicht informiert.

Ban verwies auf die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, wo allein in den ersten neun Monaten des Jahrs 2009 mindestens 5387 Vergewaltigungen in der Provinz Süd-Kivu gemeldet wurden. Laut UNO wurden rund 90 Prozent der Vergewaltigungen von bewaffneten Gruppen oder regulären Truppen begangen.

Die Konflikte in Kongo-Kinshasa, dem Sudan und Somalia, in denen Gewalt gegen Frauen und Kinder an der Tagesordnung sind, stehen auch auf der Agenda des AU-Gipfels in Addis Abeba.

(zel/sda)

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