Gewalt zwischen Links- und Rechtsextremen verhindert
publiziert: Sonntag, 22. Jun 2003 / 11:37 Uhr

Frauenfeld - Die Polizei hat am Samstag in Frauenfeld eine Konfrontation zwischen Links- und Rechtsextremen verhindert. Rund 50 teilweise vermummte Linksautonome wurden bereits am Bahnhof in Empfang genommen und durchsucht.

Kein Platz für Rechtsextremismus in Frauenfeld.
Kein Platz für Rechtsextremismus in Frauenfeld.
Bei den Kontrollen stellte die Polizei Gegenstände wie Baseballschläger, Molotow-Cocktails, Ketten, Wurfgeschosse, Steinschleudern, Schlagstöcke und ähnliche Sachen sicher. Der Grossteil der Gruppe kehrte darauf mit dem nächsten Zug wieder Richtung Zürich zurück.

In der Innenstadt von Frauenfeld wurden gemäss Polizeiangaben vier Personen vorübergehend festgenommen, weil sie gefährliche Gegenstände auf sich trugen. Aus dem rechten Lager kontrollierte die Polizei rund zehn Personen, die einzeln unterwegs waren. In der Nacht auf Sonntag kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen.

Hintergrund des Aufmarsches war eine vom rechtsextremen Lager geplante, vom Stadtrat Frauenfeld aber nicht bewilligte Demonstration gegen Ausländergewalt.

In der Region Frauenfeld ist es in den vergangenen Wochen mehrmals zu Auseinandersetzungen zwischen links und rechts gerichteten Kreisen gekommen. Ende April hatten Mitglieder einer rechtsradikalen Gruppe zwei Jugendliche nach einem Konzert im Eisenwerk spitalreif geschlagen.

Wegen dieses Vorfalls kam es am 24. Mai zu einer Demonstration, bei der die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen links und rechts gerichteten Personen nur mit einem Grosseinsatz verhindern konnte.

Drei Tage später wurde ein Schweizer bei einer Schlägerei mit Ausländern leicht verletzt. Dies nahm das rechtsextreme Lager zum Anlass, zu einer Demonstration gegen Ausländergewalt aufzurufen. Aus Sorge um die öffentliche Sicherheit wurde diese Demo Mitte vergangener Woche vom Stadtrat verboten.

(rr/sda)

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