Gewaltopfer muss nach Überfall wieder laufen lernen

publiziert: Donnerstag, 10. Jul 2003 / 13:47 Uhr

Bern - Das Opfer des brutalen Überfalls durch Jugendliche vom 11. Mai in der Stadt Bern ist nach wie vor in Spitalpflege. Auf der Rehabilitationsabteilung lernt er zwei Monate nach dem Gewaltakt langsam wieder laufen.

Warten auf ein Opfer. (Archiv)
Warten auf ein Opfer. (Archiv)
Der 40-jährige Historiker lag knapp einen Monat im Koma und ist in den vergangenen Wochen stufenweise erwacht, wie sein Bruder auf Anfrage sagte. Erst habe er sich mit Kopfnicken und Kopfschütteln verständlich gemacht.

Später hat er zum Sprechen zurückgefunden. Er spreche klar und verständlich, sei aber in seinem Allgemeinzustand nach wie vor reduziert und sehr müde.

An die verhängnisvolle Nacht vom 11. Mai als er von sieben jungen Männern grundlos niedergeschlagen und mit schwersten Kopf- und Hirnverletzungen ins Spital gebracht wurde, hat er keinerlei Erinnerung. Der Verlust sei nichts Aussergewöhnliches, sagte sein Bruder, der Arzt ist. Selbst eine einfache Hirnerschütterung könne mit einem punktuellen Gedächtnisverlust einhergehen.

Die sieben mutmasslichen Täter, drei von ihnen sind unter 18 Jahre alt, sind geständig und befinden sich in Untersuchungshaft. Sie hatten Geldmangel als Tatmotiv angegeben.

(fest/sda)

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