Gipfel über EU-Osterweiterung ist im Gang
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2003 / 13:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Apr 2003 / 15:15 Uhr

Athen- EU-Staaten sowie zehn designierte Mitgliedsstaaten habe in Athen ihren Gipfel begonnen. Die EU-Erweiterung und Irak-Beratungen stehen im Zentrum des Treffens.

Prodi (r) und Chirac im Gespräch am Gipfel in Athen.
Prodi (r) und Chirac im Gespräch am Gipfel in Athen.
In Athen geht es um die bislang grösste Erweiterung in der Geschichte der Gemeinschaft. Zehn Staaten Mittel- und Osteuropas sowie des Mittelmeerraumes sollen die Verträge für den EU-Beitritt zum 1. Mai 2004 unterzeichnen. An dem Treffen werden 41 Staats- und Regierungschefs erwartet.

Trotz dem vielfach als historisch bezeichneten Schritt der EU-Erweiterung wird ein anderes zentrales Thema den EU-Gipfel von Athen beherrschen: Die Diskussion über die Nachkriegsordnung für Irak. So sind am Rande des Treffens Irak-Beratungen mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan geplant.

EU stärlt UNO den Rücken

Laut einem Entwurf für eine Gipfelerklärung sollen die Teilnehmer die Rolle der Vereinten Nationen für das Nachkriegs-Irak hervorheben und die Unterstützung Europas zusichern.

Angesichts des Irak-Kriegs werde Europa zu seiner globalen Verantwortung stehen und Konflikt-Verhütung, Gerechtigkeit und Frieden unterstützen, heisst es im Entwurf.

Annan nimmt Gespräche auf

Annan hat derweil in Athen erste Gespräche mit Spitzen-Vertretern von EU-Regierungen über den Irak-Konflikt aufgenommen. Es geht darum, wie wir die aufgetretenen Spaltungen überwinden, sagte er nach einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson am Rande des EU-Gipfels.

Während der Konferenz ist das Zentrum von Athen mit Hilfe von über zehntausend Polizisten fast vollständig abgeriegelt. Erwartet werden ebenso viele Demonstranten zu Grosskundgebungen, zu denen sowohl Kommunisten als auch Globalisierungskritiker und Gewerkschaften aufgerufen hatten.

Etwa hundert Kommunisten besetzten Büros von British Airways im Süden Athens. Sie entrollten ein Transparent, in dem sie die Beteiligung Grossbritanniens am Irak-Krieg kritisierten.

(bsk/sda)

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