Glanzbesetzung bei Hallenstadion-Premiere

publiziert: Mittwoch, 24. Aug 2005 / 15:49 Uhr

«The girls are back in town», so das Motto des Zürcher WTA-Turniers (15.-23. Oktober), das nach acht Jahren in Kloten bei der Premiere im renovierten Hallenstadion mit einer Glanzbesetzung aufwartet.

Welche der beiden Williams Schwesters tritt in Zürich an, Venus (r) oder Serena?
Welche der beiden Williams Schwesters tritt in Zürich an, Venus (r) oder Serena?
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Sechs Top-10-Spielerinnen sind bereits angemeldet, dazu kommt Patty Schnyder (WTA 11).

Anders als in der Vergangenheit, als sich diverse Topspielerinnen (wegen Verletzungen) vor Turnierbeginn zurückzogen, deutet diesmal einiges darauf hin, dass die Besetzung gar noch besser werden könnte.

Bereits fix angemeldet sind die dreimalige Turniersiegerin Lindsay Davenport (WTA 2), die Nummer-1-Anwärterin Amélie Mauresmo (WTA 3), US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa (WTA 5), die Vorjahres-Halbfinalistin Jelena Dementjewa (WTA 6), die French-Open-Siegerin Justine Henin-Hardenne (WTA 7) und die Wimbledonsiegerin Venus Williams (WTA 10).

Nur eine Williams Schwester?

Auf der Liste der angemeldeten Spielerinnen figuriert eigentlich auch Australian-Open-Siegerin Serena Williams (WTA 8), nur hielten die Organisatoren diese Information an der Medienkonferenz im Hallenstadion bewusst zurück, denn "Venus und Serena treten selten am gleichen Turnier an, und wir sind in der Vergangenheit gut damit gefahren, nur eine Williams-Schwester anzukünden", so Turnierdirektor Beat Ritschard.

Daneben fehlen von den Topspielerinnen nur die Nummer 1 (Maria Scharapowa) und die Nummer 4 (Kim Clijsters). Die Russin, die sich für Moskau angemeldet hat und deshalb auf das Zürich Open verzichten möchte, wird aber möglicherweise von Lindsay Davenport zur Teilnahme "genötigt".

Davenport und Scharapowa liefern sich ein spannendes Duell um die Nummer 1, und die Amerikanerin kann in Zürich voll punkten, da sie 2004 nicht teilnahm.

Zürich als Zwang?

Je nachdem, was am US Open passiert (ab Montag), muss Scharapowa in Zürich spielen, um Ende Saison die Nummer 1 zu sein. Ebenfalls nicht ausgeschlossen ist die Teilnahme von Kim Clijsters, die ihren Kalender für die Herbstturniere noch nicht festgelegt hat.

Die Schweizer Hoffnungen ruhen auf Patty Schnyder (WTA 11), die seit 1995 (damals noch in der Saalsporthalle) zum elften Mal in Folge am Zürcher Frauenturnier teilnimmt.

Die Baselbieterin hofft noch auf die Qualifikation für das Masters in Los Angeles; ein Exploit wie 2002, als sie der versammelten Weltelite im Schluefweg ein Schnippchen schlug und das Turnier gewann, wäre hilfreich.

Patty als Nummer 7

Dank ihrer starken Saison nimmt Patty Schnyder auf der provisorischen Meldeliste Platz 7 ein; sie würde also gesetzt. Die Anmeldefrist läuft jedoch noch bis am 5. September.

Gut anderthalb Monate vor dem Turnierstart laufen auch bei den Organisatoren die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dank des Umzugs ins Hallenstadion herrscht Aufbruchstimmung überall.

Trotz des Teilrückzugs der Swisscom (aus Swisscom Challenge wurde Zürich Open) generierte die organisierende Agentur octagon "etwa gleich viele Sponsorengelder" (Beat Ritschard); die Finanzierung ist gesichert.

Martina Hingis, welche wie im Vorjahr den Organisatoren zur Seite steht, bezeichnet das neue Hallenstadion als "einen genialen Platz". Endlich ist das Turnier dank der neuen Infrastruktur in der Lage, die langgehegte Forderung der WTA nach dem zweiten Platz zu erfüllen.

Dies entlastet den Spielplan; niemand muss mehr frühmorgens zu Doppel oder gar Einzel antreten. Von Samstag (Beginn Qualifikation) bis Mittwoch wird auf zwei Courts gespielt; danach wird auf dem zweiten Tennisplatz ein VIP-Restaurant eingerichtet.

Facts and Figures:
Kapazität Centre Court: 6200 Zuschauer. - Website: www.zurichopen.net. -- TV: SF DRS und Eurosport übertragen ab Dienstag live; Eurosport bis zu vier Spiele pro Tag.

Provisorische Spielerinnenliste (Anmeldeschluss 4. September):
Lindsay Davenport (USA/WTA 2). Amélie Mauresmo (Fr/WTA 3). Swetlana Kusnezowa (Russ/WTA 5). Jelena Dementjewa (Russ/WTA 6). Justine Henin-Hardenne (Be/WTA 7). Venus Williams (USA/WTA 10). Patty Schnyder (Sz/WTA 11). Anastasia Myskina (Russ/WTA 13). Jelena Jankovic (Ser/WTA 17). Ana Ivanovic (Ser/WTA 18). Daniela Hantuchova (Slk/WTA 21). Silvia Farina-Elia (It/WTA 23).

(bsk/Si)

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