Gleichstellung beim Gang aufs WC
publiziert: Donnerstag, 4. Dez 2003 / 11:24 Uhr

New York - Frauen werden in New York den Männern gegenüber zumindest beim Toiletten-Gang wohl bald nicht mehr benachteiligt sein. Der Stadtrat will die Zahl der Damen-Toiletten in öffentlichen Gebäuden und grösseren Einrichtungen verdoppeln.

Frauen sollen in NY nicht mehr vor den Toiletten Schlange stehen.
Frauen sollen in NY nicht mehr vor den Toiletten Schlange stehen.
Der Rat nahm Beratungen über eine entsprechende Vorlage für ein Gesetz auf. Demnach sollen die Damen-Toiletten im Verhältnis zu den Herren-Toiletten in Zukunft zahlenmässig auf zwei zu eins aufgewertet werden.

Die Vorlage für das Gesetz, das die amtliche Bezeichnung Restroom Equity Bill (Toiletten-Gleichstellungsgesetz) trägt, war von der Stadtabgeordneten Yvette Clarke aus dem Stadtteil Brooklyn eingebracht worden.

Die Politikerin der Demokratischen Partei hatte moniert, viel zu lange schon müssten New Yorks Frauen vor Toiletten Schlange stehen, während die Männer - ungerechterweise - überall relativ zügig ihre Bedürfnisse verrichten könnten. Das sei ungerecht.

Die Vorschrift würde, wenn sie verabschiedet wird, nicht nur die grosszügigere Ausstattung aller Neu- und Umbauten mit mehr Damen-Klos zur Pflicht machen. Sie liesse auch die Umwandlung bestehender Männer-Klos zu Damen-Bedürfnis-Anstalten als eine Möglichkeit offen.

Die Gleichstellung würde übrigens doch auch den Männern zu Gute kommen, erklärte Clarke ihren Kampf für mehr Gleichheit vor Journalisten. Denn raschere Abwicklung im Damen-Klo bedeute für den wartenden Mann ebenfalls eine Verbesserung.

(bsk/sda)

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