Globale Aidsepidemie erreicht neuen Höchststand

publiziert: Dienstag, 21. Nov 2006 / 15:51 Uhr

Genf - Trotz kleiner Lichtblicke hat die globale Aidsepidemie in diesem Jahr einen neuen Höchststand erreicht.

Nach wie vor ist Afrika südlich der Sahara am stärksten von Aids getroffen.
Nach wie vor ist Afrika südlich der Sahara am stärksten von Aids getroffen.
Nach Angaben der Vereinten Nationen werden sich bis Jahresende mehr als vier Millionen Menschen neu mit dem Aidserreger HIV angesteckt haben.

Die Zahl der HIV-Infizierten klettert damit auf die neue Rekordmarke von 39,5 Millionen.

Fast drei Millionen Aidstote registriert der aktualisierte Weltaidsbericht 2006, den das Aidsbekämpfungsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) in Genf veröffentlicht hat.

Am meisten Kranke in Afrika

Nach wie vor ist Afrika südlich der Sahara am stärksten von dem Virus getroffen: Dort leben fast zwei Drittel aller Infizierten (63 Prozent). Zwar sei der Anteil der Infizierten in einigen Ländern dieser Region zurückgegangen, diese Trends seien aber weder stark noch weit verbreitet genug, um die Epidemie zu schwächen, betonte UNAIDS.

Fast drei Viertel (72 Prozent) aller 2,9 Millionen Todesfälle gab es im Süden Afrikas (2,1 Millionen). Den stärksten Anstieg der HIV-Infektionen verzeichnet der Bericht in Ost- und Zentralasien sowie Osteuropa. Dort gab es 2006 etwa ein Fünftel (21 Prozent) mehr Infizierte als 2004.

(bert/sda)

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