Globalisierungskritiker versammeln sich in Pakistan

publiziert: Freitag, 24. Mrz 2006 / 20:27 Uhr

Karachi - Globalisierungskritiker aus Asien haben sich in der pakistanischen Wirtschaftsmetropole Karachi zum dritten und letzten Teil des Weltsozialforums versammelt. An der Eröffnungsfeier nahmen mehr als 10 000 Menschen teil.

Die Teilnehmer des Forums sollen ein wirtschaftlich pulsierendes Karachi kennen lernen.
Die Teilnehmer des Forums sollen ein wirtschaftlich pulsierendes Karachi kennen lernen.
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An der Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos werden für Samstag über 20 000 Teilnehmer erwartet. Sie werden die Veranstaltung sechs Tage lang als Treffpunkt, als Plattform für Proteste und als Diskussionsforum über die drängenden Probleme der Welt nutzen.

Im Zentrum sollen nach Angaben der Organisatoren Fragen stehen, die Südasien besonders berühren, darunter der Friedensprozess zwischen Indien und Pakistan, der Nahost-Konflikt, die Lage im Irak und der Streit um das iranische Atomprogramm.

«Neues Gesicht» von Karachi

Die Veranstalter wollen zudem ein «neues Gesicht» von Karachi zeigen, das wegen zahlreicher blutiger Terroranschläge als «Gefahrenzone» berüchtigt ist. Die Teilnehmer des Forums sollen eine wirtschaftlich pulsierende Stadt und deren Einwohner kennen lernen.

Das Weltsozialforum ist in diesem Jahr erstmals dreigeteilt. Die ersten beiden Veranstaltungen im südamerikanischen Venezuela und in Mali (Afrika) fanden bereits Ende Januar statt.

Der asiatische Teil in Karachi war wegen des verheerenden Erdbebens in Pakistan vom 8. Oktober vergangenen Jahres auf Ende März verschoben worden. Das erste Weltsozialforum hatte im Jahr 2001 in Brasilien stattgefunden.

(bert/sda)

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