Flüchtlingskrise verschärft sich

Glückskette ruft zu Spenden auf

publiziert: Montag, 31. Aug 2015 / 15:21 Uhr
Die Glückskette will das Leiden der Flüchtlinge ein wenig lindern.
Die Glückskette will das Leiden der Flüchtlinge ein wenig lindern.

Bern - Die Glückskette ruft zu Spenden für Flüchtlinge auf. Die Flüchtlingskatastrophe verschärfe sich von Tag zu Tag. Millionen von Menschen auf der Flucht seien auf Not- und Überlebenshilfe angewiesen.

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In der aktuellen Situation könne mangels politischer Lösungen nur die humanitäre Hilfe das Leiden ein wenig lindern, heisst es in einem Glückskette-Communiqué vom Montag.

«Der humanitäre Imperativ verlangt es von der Schweiz, den Schweizer Hilfswerken und der Glückskette, ihre Hilfe zu intensivieren», wird Tony Burgener, Direktor der Glückskette, in der Mitteilung zitiert. «Es kann nicht sein, dass unschuldige Opfer auf dem Altar der politischen Ohnmacht geopfert werden.»

Zehn Partnerhilfswerke der Glückskette setzten diese Hilfe bereits um, doch fehle es an Geld, bestehende Projekte weiterzuführen oder neue zu lancieren, schreibt die Glückskette. Sie ruft deshalb zu Spenden für die Flüchtlinge auf.

Spenden können auf das Konto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Flüchtlinge», auf www.glueckskette.ch oder über die Spendenapp «Swiss Solidarity» überwiesen werden.

Hilfe auf dem Fluchtweg

Bisher unterstützte die Glückskette Projekte ihrer Partnerhilfswerke in den Konfliktländern und vor allem in den Nachbarländern, welche den Grossteil der Flüchtlinge aufnehmen. Mittlerweile engagieren sich einige auch für die Menschen auf dem Fluchtweg, sei es in Nordafrika, Griechenland, Italien oder neustens auch in Mazedonien und in Serbien. Sie unterstützen dabei Partnerhilfswerke aus ihrem Netzwerk.

Die Nothilfe umfasst die Abdeckung von Basisbedürfnissen wie Nahrung, Wasser, Kleidung, Unterstände und medizinische Versorgung. Für die bestehenden und neuen Projekte fehlen den Hilfswerken die nötigen Mittel.

Die Glückskette kann auf die Unterstützung der SRG zählen. Während zehn Tagen werden Radio und Fernsehen aller vier Sprachregionen in Informationssendungen auf das Thema hinweisen und zu Spenden aufrufen. «Die SRG ist sich ihrer humanitären Pflicht bewusst. Sie wird sich bei dieser nachhaltigen Katastrophe nachhaltig einbringen», lässt sich Generaldirektor Roger de Weck zitieren.

(bg/sda)

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vor Krieg, Genozid oder politischer Verfolgung flieht, der muss selbstverständlich unterstützt werden.
Aber was ist mit den Hunderttausenden, vielleicht Millionen, die aus Ländern des Mittleren Ostens und Afrikas nach Europa kommen, in denen weder Krieg noch Völkermord herrschen, sondern die schlicht eine niedrigere Lebensqualität als in Europa aufweisen?
Hier muss man lernen, Nein zu sagen.
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