Gold für Lind und Überraschungsfrau Crawford

publiziert: Mittwoch, 22. Feb 2006 / 14:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Feb 2006 / 16:30 Uhr

Die Sprints im Langlauf endeten mit dem Favoritensieg von Björn Lind (Sd) und dem Überraschungs-Coup der Kanadierin Chandra Crawford.

Ohne Chance auf eine Halbfinal-Qualifikation blieben Laurence Rochat (15.) und Christoph Eigenmann (30.).

Lind, der diese Saison im Weltcup schon drei Sprints gewonnen hat, liess nichts anbrennen. In sämtlichen Heats landete er Start-Ziel- Siege, in der Qualifikation war er ebenfalls der Schnellste gewesen. Der Schwede holte nach dem Team-Sprint mit Thobias Fredriksson bereits das zweite Gold. Fredriksson wurde erneut Dritter, hinter Aussenseiter Roddy Darragon aus Frankreich.

Bei den Frauen setzte sich mit Crawford eine reine Sprint- Spezialistin durch. Die junge Frau aus Canmore war bislang nur Insidern ein Begriff. In der Hauptprobe in Davos hatte sie allerdings mit einem dritten Rang ihr Potenzial angedeutet.Silbermedaillen-Gewinnerin Claudia Künzel setzte sich im Kampf um Silber gegen die Russin Alena Sidko durch.

Rochat rutscht nach vorne

Rochat profitierte in ihrem Viertelfinal zumindest rangmässig von einem Rencontre zweier Konkurrentinnen. Die Romande, zu diesem Zeitpunkt an letzter Position eingereiht, rutschte so gratis auf Position vier vor. Sidko und Petra Majdic (Sln) allerdings hatten sich bereits abgesetzt, so dass Rochat mit 1,2 Sekunden Rückstand noch Rang 3 ersprinten konnte.

Bereits in der Qualifikation war ihre Kollegin Seraina Mischol gescheitert. Der Rückstand der 24-jährigen Davoserin auf den rettenden 30. Rang betrug 69 Hundertstel.

Enttäuschung für Eigenmann

Ungewollt Massarbeit verrichtete Eigenmann als 30. in der Qualifikation. Er bestätigte einmal mehr, dass er auf anspruchsvollen Strecken seine Schnelligkeit nicht ausspielen kann. Immerhin blieb ihm das vorzeitige Aus um 13 Hundertstel erspart. Im Viertelfinal wurde er der Serie mit dem späteren Sieger Lind zugeteilt. Nach der happigen Steigung auf dem 1,3-km-Parcours befand er sich bereits an Sechster Position, eine Steigerung lag nicht mehr drin. Er habe das schlechteste Rennen der Saison geboten, meinte der enttäuschte Ostschweizer.

Das Aus kam in den Viertelfinals auch für die vor den Spielen als Topfavoritin gehandelte Marit Björgen. Die Weltcup-Leaderin aus Norwegen ist derzeit nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Angesichts ihrer Unterform wird wohl froh sein, dass sie dank dem Silber über 10 km zumindest nicht ohne Medaille nach Hause muss.

Resultate Männer:
1. Björn Lind (Sd) 2:26,5. 2. Roddy Darragon (Fr). 3. Thobias Fredriksson (Sd). 4. Cristian Zorzi (It) 5,2. -- Ferner: 30. Christoph Eigenmann (Sz).

Resultate Frauen:
1. Chandra Crawford (Ka). 2. Claudia Künzel (De). 3. Alena Sidko (Russ). 4. Beckie Scott (Ka). -- Ferner: 15. Laurence Rochat (Sz). In der Qualifikation gescheitert: 32. Seraina Mischol (Sz), 0,69 Sekunden Rückstand auf Rang 30.

(ht/Si)

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