Google Street View soll bewilligungspflichtig werden
publiziert: Samstag, 5. Sep 2009 / 14:21 Uhr

Bern - Online-Dienste, die in die Persönlichkeitssphäre eingreifen, sollen künftig bewilligungspflichtig sein. Ginge es nach dem Eidg. Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür, dürfte Google Street View keine sensiblen Daten wie Gesichter oder Autonummern zeigen.

Thür will nun der Rechtskommission ein Bewilligungsverfahren vorschlagen.
Thür will nun der Rechtskommission ein Bewilligungsverfahren vorschlagen.
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Google müsse die Unkenntlichkeit der Gesichter und Autonummern gewährleisten, sonst werde er weitere Massnahmen ergreifen, sagte der Datenschützer in der «Samstagsrundschau» auf Radio DRS1. Heute stünden dem Datenschutzbeauftragten bloss die Möglichkeit offen, nachträglich eine Klage einzureichen.

Thür verlangt daher eine entsprechende Gesetzesänderung. Bis heute verfüge er über kein verbindliches Mittel um einzugreifen, bevor solche Internet-Produkte lanciert würden, sagte der Datenschutzbeauftragte in der «Samstagsrundschau» auf Radio DRS 1.

Thür will nun der Rechtskommission ein Bewilligungsverfahren vorschlagen. Er sei der Meinung, dass Produkte, «die ein Potenzial einer beträchtlichen Persönlichkeitsgefährdung aufweisen», vorgängig ein Bewilligungsverfahren durchlaufen müssten.

Street View ist eine Erweiterung von Google Maps. Der Dienst wurde vor rund zwei Wochen in der Schweiz lanciert. Virtuell via Internet besucht werden können sieben Schweizer Städte.

(smw/sda)

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Die Zürcher Josefstrasse auf Street View.
Dieser Herr ist überflüssig
Wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege, weiss ich dass ich öffentlich wahrgenommen werde.Wenn ich das nicht will, muss ich mich verstecken oder unerkennbar machen.

Wenn das anders wäre müsste man alle live Sportübertragungen verbieten und dürften erst nachdem die Zuschauer unkenntlichgemacht wurden, gesendet werden.
Das mehr als fragwürdige Vorgehen des Bundesamt für Statistik, wäre wohl eher geeignet für Herrn Thürs Übereifer.

Hanspeter Thür ist, so wie er seine Arbeit versteht, völlig überflüssig und sollte besser in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.
Einfache Lösung
Einfach zu lösen. Jeder der nicht auf Google veröffentlicht werden will, erhält einfach eine Busse wegen "Touristik Behinderung". Das Bundesamt für Statistik macht es doch auch so mit ihren Telefonumfragen.

Man fragt sich wann Datenschutz gilt und wann nicht. Verbrecher erhalten zum Beispiel immer vollumfänglichen Datenschutz.
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