Stellt «Chromebook» vor

Google greift Apple und Microsoft an

publiziert: Mittwoch, 11. Mai 2011 / 21:57 Uhr
Google stellte spezielle Computer für mobile Internetbenutzer vor. (Symbolbild)
Google stellte spezielle Computer für mobile Internetbenutzer vor. (Symbolbild)

San Francisco - Der Internetkonzern Google setzt zum Frontalangriff auf Apple und Microsoft an. Das US-Unternehmen stellte dafür am Mittwoch auf seiner Entwickler-Konferenz «IO» in San Francisco spezielle Computer für mobile Internetnutzer vor.

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Das Produkt heisst «Chromebook» - ein Wortspiel aus dem hauseigenen Browser «Chrome», dem geplanten, für die Onlinenutzung optimierten Betriebssystem «Chrome OS» und handlichen Computern, den sogenannten Netbooks. Erste Geräte sollten bereits vom 15. Juni an für unter 400 US-Dollar im Handel erhältlich seien.

Ein Manager des Konzerns versprach unter anderem, dass die Geräte niemals länger als acht Sekunden bräuchten, um zu starten, und in dieser Zeit sogar mit dem Internet verbunden seien. Google werde dafür - wie zuvor schon Apple mit seinen iPhones - exklusive Partnerschaften mit Mobilfunkbetreibern schliessen.

Die Batterien in den «Chromebooks» sollten zudem im Betrieb einen ganzen Tag halten. Ausserdem legten «Chromebooks» alle Daten stets verschlüsselt ab.

Tausende Geräte im Praxistest

Erste Geräte nach dem «Chromebook»-Standard sollen von Samsung und Acer produziert werden. Die Prozessoren liefere Intel. Google kündigte zudem die Computernutzung als Flatrate an. So sollen Unternehmen 28 US-Dollar pro Monat für Hard- und Software zahlen.

Schulen und Universitäten sollen überdies ihre Schüler und Studenten für 20 US-Dollar im Monat mit den Google-Geräten ausstatten können. «Wir gehen davon aus, dass sich die Art und Weise, wie Firmen und Bildungseinrichtungen mit Computern umgehen, fundamental verändern wird», sagte ein Manager des Konzerns bei der Präsentation. Diese Geräte sollen direkt bei Google erhältlich sein, ebenfalls von Juni an.

Keine eigenen Programme mehr

Googles «Chrome»-Plattform geht von der Idee aus, dass auf den Geräten ausser einem Browser keine Programme mehr laufen - sondern nur noch über das Internet. Daten werden dabei vor allem auf Servern des Konzerns gespeichert, etwa in der E-Mail-Plattform «GMail».

Das Google-System ist darauf ausgerichtet, mit den eigenen Plattformen zu arbeiten, die Google privaten Nutzern meist kostenfrei anbietet, aber auch an Unternehmen und Konzerne verkauft.

Für Mobiltelefone hat Google bereits eine entsprechende Plattform namens «Android» im Einsatz. Geräte auf Android sind inzwischen weltweit häufiger als Apples Erfolgsmodell iPhone. Apple gilt neben Microsoft, das bisher mit «Windows» den Markt der Betriebssysteme klar dominiert, als der Hauptkonkurrent von Google.

(bg/sda)

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