Google und Facebook helfen Irans Opposition

publiziert: Samstag, 20. Jun 2009 / 19:31 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Nov 2009 / 14:33 Uhr

Inmitten der Oppositionsproteste im Iran haben Google und Facebook ihre Internetseiten um Angebote auf Persisch erweitert.

Facebook gibts jetzt auch auf Persisch: Facebook-Ingenieur Eric Kwan erklärt wie es geht.
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Um den Iranern dabei zu helfen, «direkt mit der Welt zu kommunizieren», biete Google nun auf der Seite seiner Suchmaschine auch einen Übersetzungsdienst auf Persisch an, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der neue Service auf Persisch sei angesichts der Ereignisse im Iran besonders wichtig.

Das Online-Netzwerk Facebook gab den Start seiner Seite auch auf Persisch bekannt. Seit den Wahlen hätten Menschen aus der ganzen Welt über die Seite des Netzwerks Informationen und Ansichten über die Ergebnisse und die Folgen ausgetauscht, teilte das Unternehmen mit. Zahlreiche Nutzer begrüssten das neue Angebot.

BBC schaltet drei neue Satelliten frei

Angesichts der Einschränkung in- und ausländischer Medien nutzen die iranischen Demonstranten besonders das Internet, um sich zu vernetzen und Informationen auszutauschen. Auch ausländische Medien greifen auf Bilder und Videos zurück, die von den Demonstranten auf Internetseiten wie Youtube veröffentlicht werden.

Einem Bericht der britischen BBC zufolge hatten Google und Facebook die Arbeit an den Projekten auf Persisch angesichts des grossen Interesses an den Ereignissen im Iran beschleunigt. Die BBC selbst teilte mit, drei weitere Satelliten für die weltweite Ausstrahlung ihrer Programme auf Persisch zu nutzen. Der eigentlich genutzte Satellit werde seit der Wahl vor einer Woche «absichtlich gestört».

(tri/sda)

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