Grasshoppers nach schwacher Leistung im Final

publiziert: Donnerstag, 11. Apr 2002 / 22:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Apr 2002 / 23:24 Uhr

Lausanne - Die Grasshoppers stehen erstmals seit drei Jahren wieder im Cupfinal. Das 4:1 in Lausanne war allerdings hart erarbeitet, denn die siegsichernden beiden letzten Tore durch Baturina und Eduardo fielen erst in den Schlussminuten.

Zunächst schien für die Grasshoppers alles nach Plan zu laufen. Petric markierte nach sechs Minuten das 1:0, Nuñez erhöhte eine Viertelstunde später mittels Foulpenalty. Bei beiden Toren erhielten die Zürcher jedoch grosszügige Hilfe. Bei Petrics Kopfball blieb Lausannes Torhüter Charbonnier unverständlicherweise auf der Linie stehen. Und vor dem Penalty ahndete Schiedsrichter Beck ein Zupfen von Remo Meyer gegen Hodel als Foul.

Die Ausgangslage für die Zürcher war optimal, gegen den inferioren Widersacher Kräfte für den Finalrundenspitzenkampf vom Sonntag gegen Basel zu sparen. Doch die Mannschaft von Trainer Koller beraubte sich dieser Möglichkeit, indem sie schon bald jegliche Konsequenz in ihrem Auftritt vermissen liess. Das machte die bis anhin inexistenten Waadtländer stark.

Und tatsächlich: wenige Minuten nach der Pause kehrte die Hoffnung auf die vierte Finalqualifikation Lausannes in den letzten fünf Jahren auf die Pontaise zurück. Nach Remo Meyers Penalty -- zuvor war Tchouga von Grasshoppers' Torhüter Borer gefoult worden-- schien es, als könnten die in der ersten Halbzeit souveränen Zürcher wirklich eine unliebsame Cup-Überraschung erleben. Plötzlich konnten die eigentlich für Schweizer Verhältnisse valablen Stürmer Lausannes, Tschouga und Leandro, etwas Druck auf die Defensive der Zürcher ausüben.

Weil aber Meyer (63.) und Tchouga (68.) aussichtsreichste Gelegenheiten ausliessen, schied die Equipe von Trainer Barberis zum zweiten Mal innert Jahresfrist in den Halbfinals aus. Eine bessere Halbfinal-Bilanz weist GC auf. Letztmals verloren die Zürcher vor 21 Jahren in der Runde der letzten Vier -- seither schafften sie achtmal den Einzug in den Final.

Überzeugen vermochte der Meister aber auch in Lausanne trotz des siebten Sieges de suite nicht. Vier Tore war letztlich guter Lohn für eine vor allem in der zweiten Halbzeit absolut ungenügende Darbietung. Zu denken muss Koller vor allem geben, dass die Mittelfeldspieler Cabanas und Baturina sowie die zurückhängenden Stürmer Chapuisat und Nuñez die Kontrolle über das Geschehen völlig verloren, sobald Lausanne offensive Risiken eingegangen war.

Lausanne - Grasshoppers 1:4 (0:2)

Pontaise. -- 2'850 Zuschauer. -- SR Beck. -- Tore: 6. Petric 0:1. 22. Nuñez (Foulpenalty) 0:2. 51. Meyer (Foulpenalty) 1:2. 87. Baturina 1:3. 92. Eduardo 1:4.

Lausanne:

Charbonnier; Simon, Remo Meyer, Teixeira, Ures; Zambaz (81. Gomes), Wittl (78. Contini), Lutsenko, Xavier Margairaz (46. Yoksuzoglu); Tchouga, Leandro.

Grasshoppers:

Borer; Schwegler, Hodel, Smiljanic (46. Jaggy); Cabanas, Denicolà (53. Tararache), Baturina, Spycher; Chapuisat, Nuñez; Petric (81. Eduardo).

Bemerkungen:
Lausanne ohne Gobet und Udovic (beide verletzt) sowie Iglesias, Karlen und Chavériat (alle gesperrt), Grasshoppers ohne Huber, Ippoliti und Berner (alle verletzt) sowie Castillo (krank). 90. Rote Karte gegen Leandro wegen einer Tätlichkeit. Verwarnungen: 26. Zambaz (Foul). 26. Smiljanic (Foul). 74. Wittl (Foul). 89. Nuñez (Foul).

(sk/sda)

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