Rote Zahlen
Griechische Banken weiterhin mit Verlusten
publiziert: Mittwoch, 27. Mrz 2013 / 22:54 Uhr
Die Banken in Griechenland verbuchten einen Milliardenverlust.
Die Banken in Griechenland verbuchten einen Milliardenverlust.

Athen - Griechenlands grösste Banken haben im vergangenen Jahr weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben. Die National Bank verbuchte 2012 einen Verlust von 2,14 Mrd. Euro, wie das grösste Geldhaus des Landes am Mittwoch mitteilte.

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Ein Jahr zuvor war ein Minus von 12,14 Mrd. Euro angefallen, als der Schuldenschnitt das Institut stark belastete. Dieser zwang die Häuser zu hohen Abschreibungen und führte zu grossen Kapitallücken.

Die Eurobank, die Anfang des Jahres von der National Bank übernommen wurde, gab für 2012 einen Verlust von 1,45 Mrd. Euro bekannt. Griechenlands drittgrösste Bank, die Alpha Bank, verzeichnete ein Minus von rund einer Milliarde Euro nach 3,81 Mrd. Euro 2011.

Alle Institute kämpfen aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Lage des Landes mit hohen Kreditausfällen. Die Wirtschaft schrumpfte im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent, mehr als jeder vierte Grieche ist arbeitslos. Viele können ihre Kredite nicht mehr bedienen.

Rückstellungen erhöht

Die Banken sind daher gezwungen, ihre Rückstellungen dafür zu erhöhen. Bei der National Bank stiegen sie um 16 Prozent auf 2,53 Mrd. Euro, bei der Alpha Bank um knapp 50 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Da 2013 mit dem sechsten Rezessionsjahr in Folge gerechnet wird, könnten die Kreditausfälle weiter steigen.

Für etwas Erleichterung bei griechischen Banken sorgt die Europäische Zentralbank (EZB). Seit Dezember können sie sich wieder direkt bei der EZB Geld besorgen. Das ist etwa zwei Prozent billiger als es die Notfallkreditlinien (ELA) der griechischen Notenbank sind.

(fajd/sda)

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