Grösster Kinderpornografie-Fall in Bern geklärt

publiziert: Mittwoch, 22. Dez 2010 / 15:25 Uhr
Der Mann wird sich vor Gericht verantworten müssen. (Symbol)
Der Mann wird sich vor Gericht verantworten müssen. (Symbol)

Bern - Der wohl bislang grösste Fall von Kinderpornografie im Kanton Bern ist geklärt. Der Angeschuldigte hatte 1,5 Millionen einschlägige Bilder auf seinem Computer gespeichert. Die Bilder tauschte er im Internet aus. Hinweise, dass er selber Kinder missbraucht hat, verdichteten sich nicht.

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2007 durchsuchte die Polizei nach Hinweisen der Staatsanwaltschaft St. Gallen die Wohnung des Mannes in Bern und wurde fündig. Auf Datenträgern, Filmen und Fotos waren verbotene pornografische Inhalte gespeichert, wie das zuständige Untersuchungsrichteramt und die Kantonspolizei Bern am Mittwoch mitteilten.

2009 schloss die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ab und das Dossier ging ans Untersuchungsrichteramt Bern-Mittelland. Während des laufenden Verfahrens gingen dort weitere Verdachtsmeldungen ein, worauf die Internetaktivitäten des Mannes überwacht wurden.

Dabei stellten die Behörden fest, dass der Mann noch immer regelmässig kinderpornografisches Material im Internet austauschte. Er hielt sich in einschlägigen Internetforen und Chats auf, wo er sich als minderjähriges Mädchen ausgab.

Im September 2009 wurde der Mann festgenommen. In der Zwischenzeit ist er wieder aus der Haft entlassen. Er wird sich vor Gericht verantworten müssen.

(sl/sda)

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