Grösster Zivil-Satellit kreist nutzlos im All
publiziert: Dienstag, 26. Nov 2002 / 17:36 Uhr

Moskau/Paris - Der grösste Satellit, der jemals für zivile Zwecke hergestellt wurde, ist nach seinem Start mit einer russischen Rakete ausser Kontrolle geraten.

Satellit im All (Archivbild)
Satellit im All (Archivbild)
Der Satellit hat seine geplante Umlaufbahn nicht erreicht und wird sie nie erreichen, sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde. Er werde nun nutzlos im All kreisen, bis er wieder auf die Erde falle.

Der Telekommunikationssatellit Astra K1 war vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet worden. Wegen einer Anomalie bei einer der Zündungen verfehlte er die Position in 36 000 km Entfernung von der Erde, wie das US-russische Konsortium International Launch Services (ILS) mitteilte.

Nach russischen Presseberichten blieb der Satellit in 400 Kilometern Höhe über der Erde hängen. Anders als die russischen Behörden hofft die europäische Betreiberfirma SES Global allerdings, den Satelliten doch noch auf die vorgesehene Umlaufbahn bringen zu können.

Der rund 160 Millionen Franken teure Astra K1 hat eine Spannweite von 37 Metern und ist 5,25 Tonnen schwer. Er sollte bis zu 112 Fernsehkanäle vor allem in Mittel- und Osteuropa übertragen, Mobilfunkgespräche übertragen und Internetverbindungen verbessern. Betreiberin ist die Firma SES Global in Luxemburg. Deren Aktien erlitten nach Bekanntgabe der Panne einen Kurssturz.

(fest/sda)

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