Grosser Empfang für Eveline Widmer-Schlumpf

publiziert: Donnerstag, 20. Dez 2007 / 13:15 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Dez 2007 / 20:07 Uhr

Maienfeld - Eine Woche nach Annahme ihrer Wahl feiert der Kanton Graubünden die neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Der Extrazug aus Bern legte am frühen Nachmittag einen ersten Halt in Maienfeld ein.

Bundesrätin Widmer-Schlumpf erhielt eine Urkunde, die sie als «Ehrenwinzerin» von Maienfeld ausweist.
Bundesrätin Widmer-Schlumpf erhielt eine Urkunde, die sie als «Ehrenwinzerin» von Maienfeld ausweist.
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Empfangen auf Bündner Boden wurden die 51-jährige fraktionslose SVP-Magistratin und der Begleittross von Fähnlein schwenkenden Schülern und Kindergärtnern sowie vom Maienfelder Stadtpräsidenten Christian Möhr.

Bei Einfahrt des Zuges lichtete sich der Nebel über dem Städtchen und die Sonne schien.

Stadtpräsident Möhr bedauerte, dass der Kanton Graubünden eine gute Regierungsrätin verliert, wie er am Empfang sagte.

Er übergab der neuen Bundesrätin eine Urkunde, die sie als «Ehrenwinzerin» von Maienfeld ausweist. Verbunden mit dieser Ehre ist der Besitz einer Rebe, über welche Widmer-Schlumpf in Zukunft verfügen kann.

Wenig SVP-Begleitung

Der Extrazug fuhr nach dem Stopp weiter nach Chur, wo der Festakt über die Bühne geht. Begleitet wird die frisch gewählte Bundesrätin von rund 50 Bundesparlamentariern.

Von der SVP-Bundehausfraktion, aus der sowohl die neue Justizministerin als auch Bundesrat Samuel Schmid ausgeschlossen wurden, nehmen nur wenige Mitglieder an den Feierlichkeiten teil, unter ihnen Nationalratspräsident André Bugnon.

Nach der Feier in Chur gibt es ein Fest in Felsberg, dem Wohn- und Heimatort der neuen Bundesrätin. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey wird dort das Wort ergreifen. Die Bevölkerung der 2000-Seelen-Gemeinde am Fusse des Calandamassivs ist zu einem Apéro geladen.

(bert/sda)

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