Ground Zero: Schadstoff-Gefahr verheimlicht?

publiziert: Mittwoch, 27. Aug 2003 / 16:26 Uhr

New York - Knapp zwei Jahre nach der Zerstörung des World Trade Centers befürchten immer mehr New Yorker, dass sie Schadstoffe eingeatmet haben, weil die US-Regierung Warnungen verhinderte.

Schadstoffe nach dem Attentat?
Schadstoffe nach dem Attentat?
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In einem Brief an US-Präsident George W. Bush forderte die New Yorker Senatorin und frühere First Lady Hillary Clinton nach US-Medienberichten rückhaltlose Aufklärung.

Das Weisse Haus müsse seine Kommunikation mit der US-Umweltbehörde EPA über die Luftbelastung im Süden Manhattans nach dem 11. September 2001 herausgeben, verlangte Clinton.

Ko-Autor des Briefes ist Senator Joseph Lieberman, der ebenfalls der oppositionellen Demokratischen Partei angehört. Beide fordern ausserdem weitere Tests am Ground Zero und in der Umgebung.

Bei einer Pressekonferenz warf Clinton der US-Regierung vor, die New Yorker Bevölkerung getäuscht zu haben. Jemand im Weissen Haus, der wahrscheinlich auf Weisung von jemand höherem handelte, hat der EPA gesagt Erzählt den Leuten in New York nicht die Wahrheit. Clinton fügte hinzu: Ich weiss ein wenig Bescheid darüber, wie im Weissen Haus gearbeitet wird.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres waren in New Yorker Zeitungen Berichte unter Berufung auf interne Regierungsdokumente erschienen, wonach durch den Einsturz der mehr als 400 Meter hohen Zwillingstürme des Welthandelszentrums Giftstoffe freigesetzt worden seien.

In der vergangenen Woche hatte EPA-Generalinspekteur Nikki Tinsley in einem Bericht eingeräumt, dass die Bush-Regierung die EPA überzeugt hat, in deren Mitteilungen beruhigende Erklärungen zusätzlich aufzunehmen und Warnhinweise zu streichen.

(bert/sda)

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