Grüne Partei der Schweiz feiert 20-jähriges Bestehen

publiziert: Samstag, 24. Mai 2003 / 14:29 Uhr

Bern - Mit einem Fest hat die Grüne Partei der Schweiz (GPS) in Bern ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Co-Präsidentin und Nationalrätin Ruth Genner setzt auf die jungen Grünen und ruft zu mehr Bewegung an der Basis auf.

Die Schweizerische Grüne Kraft habe mit ihren kantonalen Sektionen starke, verlässliche Wurzeln, sagte Genner. Es sind die Sektionen, die den heutigen Parteibaum halten und nähren.

Es sei erfreulich, dass die GPS nach wie vor ein Wachstumspotential aufweise. Die für die Partei wichtigste Wachstumsquelle sind laut Genner die jungen Grünen. An sie richtete sie die Botschaft, dass es auch in Zukunft Aufgabe der Grünen bleibe, aufmerksam, innovativ und energisch zu sein.

Die GPS habe zwei Rollen zu erfüllen: Zum einen müsse sie sich um Mehrheiten bemühen und zum andern sei die Partei Ideengeberin. Als Ideengeberin dürfe sie ruhig Maximalforderungen erheben, sagt Genner in einem Interview der Berner Zeitung.

Am Jubiläumsfest rief Genner zudem zu mehr Bewegung an der Basis auf. So habe ein Teil der Zürcher Bevölkerung gemerkt, dass sich jeder als Individuum wieder vermehrt wehren müsse.

Ein Grüner der ersten Stunde, Daniel Brélaz, Stadtpräsident von Lausanne, warf in seiner Jubiläumsansprache einen Blick zurück. In Neuenburg wurde 1971 im Kampf gegen den Bau der N5 entlang dem Seeufer das Mouvement Populaire pour l´Environnement gegründet. Brélaz wurde 1979 in den Nationalrat gewählt - als erster Grüner nicht nur der Schweiz, sondern europaweit.

Bis zur effektiven Gründung der Grünen Partei der Schweiz vergingen aber nochmals vier Jahre: am 28. Mai 1983 wurde die GPS in Freiburg aus der Taufe gehoben. 1987 erreichte sie neun Sitze im Nationalrat. Nach einem Zwischenhoch mit 14 Sitzen (1991) pendeltete sich die GPS bei neun Sitzen ein (1995 und 1999).

Für die Wahlen 2003 rechnet Genner mit zwei bis vier Sitzgewinnen, wie sie in einem Interview in der Mittelland Zeitung sagte.

(pt/sda)

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