Grunder bedauert Schmids Kommunikationspannen

publiziert: Samstag, 6. Sep 2008 / 12:39 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Sep 2008 / 13:25 Uhr

Bern - BDP-Nationalrat Hans Grunder distanziert sich vorsichtig von BDP-Bundesrat Samuel Schmid: Der Berner sei nach der neusten Kommunikationspanne nicht das leuchtende Aushängeschild für die neue Partei, gibt Grunder zu.

BDP-Nationalrat Hans Grunder distanziert sich vorsichtig von BDP-Bundesrat Samuel Schmid.
BDP-Nationalrat Hans Grunder distanziert sich vorsichtig von BDP-Bundesrat Samuel Schmid.
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«Die neueste Kommunikationspanne bedauere ich, so etwas dürfte nicht passieren», sagte Grunder in einem Interview mit der Zeitung «Der Bund». Am Mittwoch war bekannt worden, dass Schmid schon früher, als er zunächst angab, über die Ermittlungen gegen den abgetretenen Armeechef Roland Nef Bescheid wusste.

Eine Rücktrittsforderung spricht Grunder aber weiterhin nicht aus. Er mache eine Gesamtbetrachtung: Schmid führe das schwierigste Departement, dabei könnten viele Fehler passieren. Ausserdem habe er «eine gute Stellungenahme abgegeben und zugegeben, Fehler gemacht zu haben.»

Grosse Bedeutung kommt der Behandlung des Rüstungsprogramms 2008 nächste Woche im Parlament zu. Wenn Schmid trotz der angekündigten unheilligen Allianz von SVP und SP eine Mehrheit erreiche, gewinne er, sagte Grunder. «Wenn nicht, wird er sich die Frage selber stellen müssen, was er noch bewirken kann.»

Parlament trage Hauptverantwortung

Die Ankündigung der SVP und der SP sich beim Rüstungsprogramm quer zu legen, habe der BDP genützt, sagte Grunder. «Der Bevölkerung geht die unheilige Allianz auf den Wecker.» Dass bei der Umstrukturierung der Armee nicht alles gelungen sei, dafür trage das Parlament die Hauptverantwortung.

Voll hinter seinen Departementsvorsteher stellte sich Rüstungschef und Leiter der armasuisse Jakob Baumann. Er habe volles Vertrauen zu Schmid, sagte Baumann in der Sendung «Samstagsrundschau» von Radio DRS. Mit dem angekündigten neuen Sicherheitsbericht werde Schmid das Departement neu positionieren.

(smw/sda)

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Ja, nach allem, was bis heute ...
... so abgelaufen ist, glaube ich auch, dass BR Schmid mit NUR Schmutz beworfen worden ist, dass er sich sagen könnte "... so jetzt reicht's mir ... ihr könnt mir alle ..". Zu Recht meine ich. Ich verweise nochmals auf seine eindeutig beste Arbeit ansonsten!

So Nebenbei: Ich habe mir heute die Arena über die "Offroader Initiative" angehört und angeschaut ... Leider wieder ein Beispiel des unmöglichen Kommunikationsstils z.B. hier des Herrn Giezendanners (SVP-Stil eben ...).

Genau auf diese Weise wird Schmids Image "zur Sau" gemacht ... Mit lauten Tönen, lärmigem Gerede und persönlichen Beleidigungen, Kleinmachereien, u.v.ä.m.

Pfui Teufel ! Diese Art der Kommunikation müssten wir ebenso bekämpfen, wie z.B. die Dreckschleudern ...

Ich hoffe trotzdem, dass BR Schmid, um wieder darauf zurück zu kommen, die Energie aufbringt, um diese schwierige Zeit erfolgreich zu überstehen. Ich denke, dass er dann zeigt, dass er weiterhin fähig ist, gute Arbeit zu leisten - allen vor allem politisch motivierten Nachfolgegelüsten zum Trotz !!!
dito...
...mehr braucht man nicht zu sagen
Rien ne va plus
Lieber thomy, ich habe nochmals einiges zu diesem Fall gelesen und muss einfach sagen, dass S. Schmid kaum noch zu halten ist.
Im Computer Zeitalter sollte es doch kein Problem sein, seinen Mitarbeitern den Auftrag zu erteilen, alles zum Fall Nef heraus zu filtern und mit diesem Material an Öffentlichkeit zu gehen und klipp und klar die Sachlage auf zu klären. Ich traue dem ganzen Geschwätz einfach nicht mehr. Darüber hinaus bringt er jetzt seine Kollegen ganz schön in Schwierigkeiten, das kann alles nicht mehr lange gut gehen.
Auch hierzu Danke ...
Sehen Sie, ich habe ganz automatisch "Hilfe" gelesen ... Mein Hirn ist eingeschaltet und hat ganz unvoreingenommen aus 'Hile', glaube ich war es geschrieben, 'Hilfe' gemacht ... -(:-)))
Ich danke Ihnen, lieber Querschleeger ...
... für die suffisante, höchst amüsante Richtigstellung ...!

Ja, ja, Sie haben ja recht: Der Bundesrat wird durch die Vereinigte Bundesversammlung gewählt und nur indirekt vom Volk ... Aber halt letztlich doch "vom Volk", nicht wahr. Wir können ja die National- und die Ständeräte wählen. Das ist für "das Volk" ein nicht unerheblicher Vorteil.

Den Bundesrat direkt durch uns, das Volk zu wählen, das halte ich für nicht ideal ... Dann wäre vermutlich jetzt der Chr. B. noch immer Bundesrat und nicht eine sehr intelligente, umsichtige Top-Bundesrätin!

UND, wissen Sie, ich meinte mit "die Hirnzellen einschalten", was Sie offensichtlich sehr persönlich auffassten ... dass hier fair und nüchtern jetzt wieder Politik gemacht werden sollte und nicht Mobbing vom "Allerfeinsten" ... von der allertraurigsten Art!
Kostenträger
Um es gleich vorne weg zu sagen, ein sehr grosses Interesse an der Schweizer Armee habe ich schon lange nicht mehr. Für mich ist sie viel mehr ein Kostenträger und eine ständige Quelle neuer Meinungsverschiedenheiten und politischer Querelen. Ein jeder kocht sein Süppchen, wie es gerade opportun ist. Die stärksten Militärbefürworter lassen es im Parteiengezänk völlig im Stich, wenn es gerade mal nicht so läuft wie gewünscht. Was will man, eine kleine, profimässige und schlagkräftige Gruppe für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus, der sich im und ausserhalb des Landes befinden kann, oder will man Nostalgie-Militär im alten Stil, das den modernen Anforderungen gar nicht gewachsen ist, aber als „Kaderschule“ dient? (Vom zweiten Punkt halte ich übrigens gar nichts!) (Die Finnen haben scheinbar ein Militär, das nur ein drittel so gross wie das unsere sei, und die haben eine riesige Grenze direkt zu Russland! Wir haben nur Freunde um uns herum!)
Nun haben wir das Militär und so eine Meme (Es sei lebenswichtig) ist genau so wenig aus den Köpfen zu bringen wie ein gewisses Sektierertum auf anderen Gebieten.
Dann sollten wir doch schauen, dass es reibungslos funktioniert und nicht mehr Geld und Arbeitskraft verschlingt, als unbedingt nötig. Und ehrlich gesagt, die Affaire Nef ist nun gemessen an den übrigen Militärausgaben ein Fliegendreck.
Politische Querelen bei einem solchen teuren Luxusstück sind meiner bescheidenen Meinung nach völlig überflüssig und viel zu teuer!
Nachtrag zu
soltte heissen: eine grosse HILFE!!!
thomy schreibt:
"Denn Bundesrat Schmid ist durchs Volk gewählt und hat seine Aufgabe bis jetzt ..."

Da hab ich wohl etwas verpasst!
Seit wann wird der Bundesrat vom Volk gewählt???

Ich zitiere noch einen Ausschnitt aus demselben Beitrag " ... bitte jetzt Ihre grauen, noch verschlafenen Sommerloch- Hirnzellen wieder einschalten und wieder sachlich, nüchtern, differenzierend, tolerant nach-denken!"

Ein Blick in einen Spiegel wäre hier wohl eine grosse Hile!!!
Nein, lieber 'Demokrat' ....
So ganz langsam habe ich das Gefühl, dass man/wir eben gerade alle diejenigen NICHT "unter Heimatschutz" stellen sollten, die dieses unsägliche Verunglimpfungs- und Zerstörungstheater seît Wochen und Monaten zelbrieren ...! Ich meine, dass auch Sie, lieber Demokrat, nur "Parolen" nachschwätzen, die man immer wieder genau so hört und liest: "im Interesse der Schweiz ..." - "Die sogenannten Volksvertreter der CVP und SP" - "aufhören, BR Schmid unter Heimatschutz zu stellen" - "Wahltag ist Zahltag" - "Die nächsten Wahlen kommen bestimmt" - "BR Schmid muss sofort abtreten."

Dass diese Art demokratisches Denken ist, das bezweifle ich. Denn Bundesrat Schmid ist durchs Volk gewählt und hat seine Aufgabe bis jetzt hervorragend gemacht. Die Panne mit Nef ... ist halt einfach eine Panne. Punkt.

Machen Sie's besser "Demokrat"! Grännen Sie aber dann nicht, wenn die "teuflischen" Methoden eines Teils der Eidgenössischen Parlamentarier zum funktionieren kommen - mit massiver Unterstützung aller Medien - die im Sommerloch steckten und offenbar immer noch zuwenig zu tun haben ...

UND, liebe Demokraten, bitte jetzt Ihre grauen, noch verschlafenen Sommerloch- Hirnzellen wieder einschalten und wieder sachlich, nüchtern, differenzierend, tolerant nach-denken!

Nochmals: Man sieht NUR mit dem Herzen gut - Das Wesentliche ist für Augen unsichtbar. (von Antoine de Saint-Exupéry).

Affäre Schmid
Im Interesse der Schweiz und der Schweizer-Armees: Die sogenannten Volksvertreter der CVP und SP sollten aufhören, BR Schmid unter Heimatschutz zu stellen. Wahltag ist Zahltag d.h. die nächsten Wahlen kommen bestimmt.
BR Schmid muss sofort abtreten.
Demokrat
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