Unglaublich

HCD nach weiterem Torfestival auf Platz 1

publiziert: Sonntag, 19. Okt 2014 / 18:30 Uhr
Gibts ja gar nicht - der HCD brennt ein Feuerwerk nach dem anderen ab.
Gibts ja gar nicht - der HCD brennt ein Feuerwerk nach dem anderen ab.

Der HC Davos ist neuer Leader in der NLA. Die Bündner liefern im Spitzenkampf gegen Zug einmal mehr ein Offensivspektakel ab, gewinnen auch das siebente Heimspiel und setzen sich 7:5 durch.

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Die beste Offensive gegen die beste Defensive, so lautete die Affiche. Und sehr zur Freude der Mehrheit der 5017 Zuschauer setzte sich die beeindruckende Offensivkraft der Davoser durch. Der Schweizer Rekordmeister schoss zum vierten Mal in dieser Spielzeit vor heimischem Publikum mindestens sieben Tore (total 43!) und feierte den ersten Erfolg gegen Zug nach drei Niederlagen. In der Tabelle liegen die Bündner nun einen Punkt vor den ZSC Lions, die zudem noch eine Partie mehr ausgetragen haben.

Im ersten Drittel wendeten Sven Ryser (9.), Mauro Jörg (11.) und der am Vortag überzählige Reto von Arx mit seinem ersten Saisontreffer (14.) innerhalb von 338 Sekunden ein 0:1 in ein 3:1. Zwar verkürzten die Zuger nach dem im Powerplay erzielten 1:4 von Enzo Corvi (22.) innert 53 Sekunden auf 3:4, wobei Fabian Schnyder beim Anschlusstreffer für den dritten Shorthander der Zentralschweizer in dieser Saison verantwortlich zeichnete.

Doch in der 34. Minute führte der HCD dank Dario Simion (29.) und Perttu Lindgren wieder mit drei Toren, worauf er die Gäste nie mehr näher als bis auf zwei Treffer herankommen liess. Wie schnell die Bündner beim 5:3 umschalteten, wäre ein ideales Beispiel für ein Lehrbuch: Keeper Leonardo Genoni spielte zu Jörg, der den Puck in die Mitte zum einschussbereiten Simion weiterpasste.

Erneut viele Gegentore

Angesichts der offensiven Power konnte es sich der HCD wie am Vortag beim 6:5 in Freiburg leisten, fünf Gegentore zu kassieren. Schnyder und Lüthi beim 5:7 (48.) erzielten für die Gäste, die zuvor im Schnitt bloss zwei Gegentore kassiert hatten, jeweils ihre ersten Saisontreffer. Dennoch erlitten die Zuger die zweite Niederlage in den letzten sieben Partien.

Davos - Zug 7:5 (3:1, 3:2, 1:2)

5017 Zuschauer. - SR Kurmann/Wiegand, Kaderli/Rohrer. - Tore: 5. Sutter (Suri) 0:1. 9. Ryser (Sieber) 1:1. 11. (10:00) Jörg (Guerra) 2:1. 14. Reto von Arx 3:1. 22. Corvi (Lindgren, Axelsson/Ausschluss Suri) 4:1. 24. (23:06) Grossmann (Suri) 4:2. 24. (23:59) Schnyder (Ramholt/Ausschluss Lüthi!) 4:3. 29. Simion (Jörg, Genoni) 5:3. 34. Lindgren (Hofmann, Axelsson) 6:3. 44. (43:44) Lammer (Earl/Ausschluss Sieber) 6:4. 45. (44:10) Ambühl (Aeschlimann, Dino Wieser) 7:4. 48. Lüthi (Bouchard, Earl) 7:5. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Simion; Bouchard.

Davos: Genoni; Du Bois, Kindschi; Schneeberger, Koistinen; Guerra, Camperchioli; Jan von Arx, Paschoud; Aeschlimann, Ambühl, Dino Wieser; Hofmann, Lindgren, Axelsson; Simion, Corvi, Jörg; Ryser, Reto von Arx, Sieber.

Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Andersson, Sondell; Lüthi, Alatalo; Erni, Blaser; Christen, Earl, Bouchard; Martschini, Sutter, Suri; Lammer, Diem, Schnyder; Herzog, Dünner, Bertaggia.

Bemerkungen: Davos ohne Marc Wieser (gesperrt), Walser, Paulsson, Forster und Sciaroni. Zug ohne Morant, Bürgler und Holden (alle verletzt). - 46. Pfostenschuss Lindgren. - Timeouts: Davos (44.); Zug (53.). - Zug ab 58:08 ohne Goalie.

Resultate:
Davos - Zug 7:5 (3:1, 3:2, 1:2). Samstag: Biel - Bern 1:4 (1:0, 0:2, 0:2). Ambri-Piotta - ZSC Lions 1:5 (0:1, 0:1, 1:3). Fribourg-Gottéron - Davos 5:6 (1:5, 2:1, 2:0). Kloten Flyers - Lausanne 3:4 (2:1, 0:1, 1:2). Lugano - Genève-Servette 4:3 (2:2, 0:0, 1:1, 0:0) n.P. Zug - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (2:0, 1:0, 0:2).

Rangliste:
1. Davos 14/33. 2. ZSC Lions 15/32. 3. Lugano 14/30. 4. Zug 14/26. 5. Bern 14/25. 6. Lausanne 15/23. 7. Genève-Servette 15/21. 8. Ambri-Piotta 14/16. 9. Biel 14/16. 10. Kloten Flyers 13/15. 11. Rapperswil-Jona Lakers 15/10. 12. Fribourg-Gottéron 13/8.

(ww/Si)

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