Hacker zapfen Palins privates E-Mail-Konto an
publiziert: Donnerstag, 18. Sep 2008 / 15:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Sep 2008 / 18:57 Uhr

Washington - Unbekannte Hacker haben das private E-Mail-Konto von US-Vizekandidatin Sarah Palin geknackt. Ein Teil ihrer Korrespondenz wurde im Internet veröffentlicht. Nun stellt sich Frage, ob Palin amtliche Korrespondenz widerrechtlich über private Kanäle führt.

Gouverneure sollten ihre Amtskorrespondenz über offizielle E-Mail-Adressen abwickeln.
Gouverneure sollten ihre Amtskorrespondenz über offizielle E-Mail-Adressen abwickeln.
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Unter dem veröffentlichten Material befinden sich E-Mails an Politiker und zwei private Fotos von Palins Familie. In einer Erklärung sprach das Wahlkampfteam des Republikaners John McCain von einer «schockierenden Verletzung der Privatsphäre der Gouverneurin».

Eine unbekannte Gruppe bekannte sich unter dem Namen «Anonymous» dazu, Palins Konto angezapft und die Inhalte an Internetseiten weitergeleitet zu haben. Die Bundeskriminalpolizei FBI und der Secret Service nahmen Ermittlungen auf.

In US-Medien warf die Veröffentlichung die Frage auf, ob Palin ihr privates E-Mail-Konto für amtsbezogene Korrespondenz nutzte. Diesen Vorwurf hatten bereits Kritiker der Gouverneurin in ihrem Heimatstaat Alaska erhoben, bevor der Hackerangriff auf ihr E-Mail-Konto bekannt wurde.

Offizielles über privates Mail-Konto

Die Palin-Korrespondenz wurde auf der Website WikiLeaks veröffentlicht. Die Macher der Site schrieben, die von ihnen veröffentlichten E-Mails von Palin scheinen die «Kritik zu bestätigen», die Gouverneurin habe für offizielle Schreiben ihr privates E-Mail-Konto verwendet.

Laut US-Recht müssen Gouverneure ihre Amtskorrespondenz über offizielle E-Mail-Adressen abwickeln. Das Gesetz schreibt vor, dass alle amtsbezogenen Mitteilungen eines Gouverneurs archiviert werden müssen und nicht zerstört werden dürfen.

(smw/sda)

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