Haiders Unfalltod löst Bestürzung aus

publiziert: Samstag, 11. Okt 2008 / 09:39 Uhr

Wien - Die österreichische Politik hat mit Bestürzung auf den Unfalltod des Rechtspopulisten Jörg Haider reagiert. Bundespräsident Heinz Fischer zeigte sich in einer ersten Stellungnahme «tief betroffen».

Bundespräsident Heinz Fischer zeigte sich in einer ersten Stellungnahme «tief betroffen».
Bundespräsident Heinz Fischer zeigte sich in einer ersten Stellungnahme «tief betroffen».
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Das Staatsoberhaupt nannte den Unfalltod Haiders «unfassbar» und sprach von einer «menschlichen Tragödie», wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Samstag berichtete. Fischer würdigte den Kärntner Landeshauptmann als «Politiker mit grossen Begabungen», der mit seinem politischen Wirken Begeisterung, aber auch entschiedene Kritik ausgelöst habe.

Der scheidende Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zeigte sich ebenfalls «sehr betroffen» und drückte der Familie Haiders sein Mitgefühl aus. Sein wahrscheinlicher Nachfolger, SPÖ-Chef Werner Faymann, nannte Haider einen «Ausnahmepolitiker», der die Politik in Kärnten und darüber hinaus in ganz Österreich über Jahre hinweg geprägt habe.

BZÖ: Einer der grössten Politiker

Vertreter von Haiders neu gegründetem Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) waren erschüttert über den Tod ihres Parteichefs. «Für uns ist das wie ein Weltuntergang», sagte BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner. Haiders enger politischer Weggefährte und Vorgänger als BZÖ-Chef, Peter Westenthaler, nannte Haider «einen der grössten Politiker der österreichischen Nachkriegsgeschichte.»

Haider war am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Klagenfurt bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der 58-jährige verheiratete Vater von zwei Töchtern kam nach Polizeiangaben mit seinem Dienstfahrzeug von der Strasse ab. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst unklar. Der Politiker, der allein im Fahrzeug war, erlitt den Angaben zufolge schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, denen er kurz darauf erlag.

(smw/sda)

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