Hamas-Führer lehnen bei Treffen mit Abbas einen Gewaltverzicht ab
publiziert: Freitag, 23. Mai 2003 / 10:04 Uhr

Gaza - In seinem Bemühen um ein Ende der Selbstmordanschläge hat der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas einen Rückschlag erlitten: Führer der radikalislamischen Hamas lehnten bei einem Treffen in Gaza einen Gewaltverzicht ab.

Mahmoud Abbas wird auch weiterhin mit Anschlägen der Hamas-Bewegung zu rechnen haben.
Mahmoud Abbas wird auch weiterhin mit Anschlägen der Hamas-Bewegung zu rechnen haben.
Der einflussreiche Hamas-Vertreter Abdul Asis Rantissi und zwei weitere Mitglieder der Gruppe haben eine Beendigung der Anschläge von israelischen Vorleistungen abhängig gemacht. Das sagte ein Teilnehmer der Begegnung.

Erst müsse Israel die gezielten Tötungen radikaler Palästinenserführer einstellen, auf militärische Vorstösse in palästinensisches Gebiet verzichten und gefangene Palästinenser freilassen.

Der palästiensische Informationsminister Nabil Amr bezeichnete die Begegnung als ernsthaften Ausgangspunkt für einen nationalen Dialog, der die Stellung der Palästinenser stärken wird.

Die israelische Armee sprengte derweil das Elternhaus der Selbstmordattentäterin, die am Montag in Nordisrael drei Menschen mit in den Tod gerissen hatte. Das verlautete übereinstimmend aus palästinensischen und israelischen Kreisen.

Die Zerstörung der Häuser sei "eine Botschaft an die Terroristen und ihre Komplizen, die zeigt, dass ihre Taten einen Preis haben", hiess es in einer Erklärung der Armee. Nach palästinensischen Angaben lebten in dem zweistöckigen Haus in Tubas bei Dschenin 13 Menschen.

Seit vergangenem August sprengte die Armee im Westjordanland und im Gazastreifen rund 200 Häuser von Palästinensern, die nach Auffassung der Armee in anti-israelische Anschläge verwickelt waren.

Die 19-jährige Studentin hatte sich am Montag vor einem Einkaufszentrum in die Luft gesprengt. Zu dem Anschlag hatten sich die radikale Palästinenserbewegung Islamischer Dschihad und die El-Aksa-Brigaden bekannt.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Bringen Sie ihre Wohnung zum Leben!
Bringen Sie ihre Wohnung zum Leben!
Publinews Erwecken Sie mit der Einrichtung nach Feng-Shui Ihr «Chi»  Feng-Shui ist eine Lehre der chinesischen Kultur, die die Lebensenergie («Chi») in positive Bahnen lenken soll. Übersetzt heisst «Feng» Wind und «Shui» Wasser. Der Begriff symbolisiert, dass die Energie frei fliessen können soll, wobei die Umgebung und ihre Einrichtung eine entscheidende Rolle spielt. Feng-Shui überlässt Ihnen ein hohes Mass an Gestaltungsfreiraum. mehr lesen  
Fotografie Fotoausstellung über Lagos, Religion und Lotterie  Das Photoforum Pasquart präsentiert in Zusammenarbeit mit der Fondation Taurus und den Bieler Fototagen die Ausstellung «Give us this Day» des nigerianischen Fotografen Anthony Ayodele Obayomi, Gewinner des Taurus Prize for Visual Arts 2019. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 14°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 17°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 15°C 27°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 14°C 28°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 15°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 15°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 20°C 27°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten