Hani Ramadan reicht Strafanzeige ein

publiziert: Samstag, 9. Dez 2006 / 14:06 Uhr / aktualisiert: Samstag, 9. Dez 2006 / 14:49 Uhr

Genf - Hani Ramadan, Leiter des Genfer Islamzentrums, hat bei der Genfer Staatsanwaltschaft eine Anzeige gegen Unbekannt wegen der Affäre Covassi eingereicht.

Wurden Hani Ramadan Verbindungen zu radikal-islamistischen Terroristen untergeschoben?
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Ramadan will wissen, ob der Inlandgeheimdienst versucht hat, ihm eine Falle zu stellen.

Die Anzeige laute auf falsche Anschuldigung, Irreführung der Justiz, Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung im Amt, bestätigte Ramadan einen Artikel des «Blick» und der «Tribune de Genève».

Mit der Anzeige geht die Affäre Covassi in eine neue Runde. Diese Affäre hatte der 36-jährige Genfer V-Mann Claude Covassi im vergangenen Frühling ausgelöst. Er hatte behauptet, dass der Inlandgeheimdienst ihn dazu benützt habe, Hani Ramadan Verbindungen zu radikal-islamistischen Terroristen unterzuschieben.

Etwas Wahres

«Die Vorwürfe, die Covassi erhoben hatte, wurden vom eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement nicht offiziell dementiert», sagte Ramadan. Daher müsse an den Vorwürfen, die Covassi in mehreren Medien erhoben hatte, etwas Wahres dran sein.

Von der Anzeige hätte er noch nicht Kenntnis nehmen können, sagte Daniel Zappelli, Generalstaatsanwalt des Kantons Genf, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Anwalt von Ramadan, Ridha Ajmi, konnte noch nicht erreicht werden. Laut Ramadan wird er nicht vor Montag Stellung nehmen.

(dl/sda)

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