Hans-Rudolf Merz sendet Video-Botschaft ans Volk
publiziert: Dienstag, 17. Nov 2009 / 11:25 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Nov 2009 / 12:29 Uhr

Bern - Bundespräsident Hans-Rudolf Merz ruft dazu auf, die Initiative «Gegen den Bau von Minaretten» in der Abstimmung vom 29. November abzulehnen. Er richtet sich mit einer Video-Botschaft an die Stimmberechtigten.

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In der Schweiz lebten Angehörige der verschiedensten Religionen, hält der Bundespräsident in der Botschaft auf der Website des Finanzdepartementes fest. Sie praktizierten ihren Glauben friedlich. Religiöse Toleranz habe Tradition in der Schweiz. «Wir leben eine multikulturelle, offene Schweiz», sagt Merz. Alle sollten ihren Glauben aktiv ausüben können, auch Muslime.

Der Bundespräsident betont, die Mehrheit der Muslime sei gut integriert und respektiere die Gesellschaftsordnung. Er habe im arabischen Raum gearbeitet und erinnere sich an die Gastfreundschaft, sagt Merz. «Diese Gastfreundschaft möchte ich auch unseren muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bieten».

«Wir alle können diese Gastfreundschaft beweisen», sagt der Bundespräsident. «Nicht nur indem wir die Symbole anderer Religionen bei uns dulden, sondern auch indem wir uns aktiv mit Andersgläubigen auseinandersetzen.» Der Bundesrat hat schon verschiedentlich Stellung gegen die Anti-Minarett-Initiative bezogen.

(fkl/sda)

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So ein Blödsinn…
…als ob wir noch Zeit hätten. uns mit anderen Religionen auseinanderzusetzen. Wir – das heisst ich habe genug damit zutun, mich darum zu kümmern, dass genug "Kohle" hereinkommt, um die bald nicht mehr finanzierbare Krankenkasse zu bezahlen und die ständig steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Dazu plagen einem Ängste um den Erhalt des Arbeitsplatzes – und dies bald Tag und Nacht.

Diesen Problemen hat sich der Bundesrat zu widmen, denn auch den ausländsichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern geht es ähnlich. Wegen solcher Probleme hat sich der Präsident meines Wissens noch nie ans Volk gerichtet eine Schande. Das Volk hat mit der Abstimmung ein deutliches Zeichen gesetzt. Nun sollte auch einmal eine Initiative lanciert werden, damit auch der Bundesrat einmal erfährt wo "Bartli den Most holt".

Seiner Aussenministerin kann Merz ja noch folgenden Tipp geben. Der Rat soll mit muslimischen Ländern einen Handel abschliessen. Für jede katholische oder reformierte Kirche, die in einem islamischen Land gebaut werden kann und ohne Verfolgung von Christen besucht werden darf, kann in der Schweiz ein Minarett erstellt werden.
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