Unglück in den Walliser Alpen
Helikopter-Unfall in Les Diablerets - sechs Verletzte
publiziert: Donnerstag, 17. Feb 2011 / 13:08 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Feb 2011 / 18:27 Uhr
Der Helikopter ist rund 50 Meter neben dem Platz aufgeschlagen.
Der Helikopter ist rund 50 Meter neben dem Platz aufgeschlagen.

Lausanne - Sechs Personen sind beim Absturz eines Helikopters in den Walliser Alpen am Donnerstagmittag verletzt worden. Vier Personen zogen sich beim Unfall auf dem Gletscher von Les Diablerets VD mittelschwere Verletzungen zu, die beiden anderen wurden leicht verletzt.

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Der Pilot habe auf dem Gebirgslandeplatz Tsanfleuron landen wollen, teilte die Walliser Kantonspolizei mit. Aus noch unbekannten Gründen sei der Helikopter aber rund 50 Meter neben dem Platz aufgeschlagen.

Der Unfallort liegt in der Nähe des Skigebietes; der Landeplatz wird häufig für Heliskiing genutzt. Das Gebiet in der Nähe des Tour St-Martin - auch bekannt als «le quille du diable» - liegt in 2900 Metern Höhe nahe der Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Waadt. Der Helikopter war auf dem Flugplatz Gstaad BE gestartet.

Die Absturzursache ist noch nicht bekannt. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) des Bundes wird den Unfall untersuchen.

Rettungseinsatz mit fünf Helis

Bei den Verletzten handelt es sich laut Polizei um den 44-jährigen Piloten aus der Schweiz, einen Bergführer aus dem Kanton Bern, einen Skilehrer sowie drei Kunden, unter ihnen eine Frau. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler in den Kantonen Bern und Waadt geflogen.

Die Rega wurde um 12.30 Uhr zum Unfall gerufen. Für die Rettungsaktion waren unter anderem fünf Helikopter der Air Glaciers und der Rettungsflugwacht im Einsatz. Sie brachten Rettungskräfte zur Unfallstelle. Auch die Feuerwehr von Savièse VS wurde aufgeboten.

Bereits vor knapp einer Woche war es auf Walliser Kantonsgebiet zu einem Flugunfall gekommen. Beim Absturz eines Tourismus-Flugzeuges im Val d'Anniviers kamen am vergangenen Freitag eine vierköpfige Familie aus Frankreich sowie ihr Pilot ums Leben. Das Flugzeug war aus unbekannten Gründen auf 3000 Metern über Meer auf eine Krete gestürzt.

(bert/sda)

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