Henchoz - 'Druck ist kein Vorteil'

publiziert: Mittwoch, 16. Jun 2004 / 15:11 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Jun 2004 / 21:31 Uhr

Stephane Henchoz, Profi beim FC Liverpool, kennt die Vorzüge und Nachteile der englischen Equipe genau. Speziell, wenn es um seinen in England seit dem letzten Spiel stark kritisierten Teamkollegen Michael Owen geht.

Stephane Henchoz traut der Schweiz gegen England wenig zu.
Stephane Henchoz traut der Schweiz gegen England wenig zu.
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Michael Owen stand nach der letzten Partie gegen Frankreich in der Kritik, weil er im Gegensatz zu Sturmpartner Rooney wenig Wirkung erzeugte. Müssen die Schweizer jetzt besonders auf ihn achten?

Henchoz: "Es gibt kein Rezept gegen ihn, wenn er gut in Fahrt kommt. Bereits im Mittelfeld muss man ein Auge auf ihn werfen und das ganze Team muss achtsam sein. Er ist aber nicht der einzige, den wir neutralisieren müssen, auch wenn das eh fast unmöglich ist. Wayne Rooney ist sehr gefährlich und auch Lampard, der sehr viel Wirkung nach vorne erzeugt."

England scheint nervös und vielleicht etwas verunsichert.

Henchoz: Das ist alles andere als ein Vorteil für uns, denn sie sind nicht wirklich verunsichert, sondern nur giftiger und konzentrierter als je zuvor. Sie wissen, wie man mit Druck umgeht. Sie halten den Druck aus. Sie sind selbstsicher wie eh und je und wenig kann dieses Selbstvertrauen erschüttern. Sie wissen, dass sie gegen Frankreich nur mit viel Pech und wegen zwei dummen Fehlern verloren haben. Sie haben keinen Grund zu zweifeln. Deshalb ist die Situation für uns nicht nur vorteilhaft."

Gruppe B: England - Schweiz

Estadio Coimbra City, Coimbra. -- 18.00 Uhr. -- SR Iwanow (Russ).

England: 1 James (Manchester City); 2 Gary Neville (Manchester United), 5 Terry (Chelsea), 6 Campbell (Arsenal), 3 Ashley Cole (Arsenal); 7 Beckham (Real Madrid), 11 Lampard (Chelsea), 4 Gerrard (Liverpool), 18 Scholes (Manchester United); 9 Rooney (Everton), 10 Owen (Liverpool).

Schweiz: 1 Stiel (Cap./Borussia Mönchengladbach); 2 Haas (West Bromwich Albion), 5 Murat Yakin (Basel), 20 Müller (Lyon), 17 Spycher (Grasshoppers); 18 Huggel (Basel), 16 Celestini (Marseille), 8 Wicky (Hamburger SV); 10 Hakan Yakin (Stuttgart); 9 Frei (Rennes), 11 Chapuisat (Young Boys).

Bemerkungen: Die Schweiz ohne Vogel (gesperrt); England ohne Butt (verletzt). Bei der nächsten Verwarnung für ein Spiel gesperrt: Stiel und Huggel (beide Schweiz); James, Lampard und Scholes (alle England).

(Stephane Henchoz spach mit Joel Wüthrich/fussball.ch)

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