Hilfe für Griechenland - Super Pumas eingetroffen
publiziert: Montag, 27. Aug 2007 / 18:11 Uhr

Bern - Die Schweiz beteiligt sich an den Löscharbeiten in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Griechenlands. Sie schickte vier Helikopter vom Typ Super Puma mit einer rund 20-köpfigen Crew nach Athen.

Die Hubschrauber vom Typ Super Puma sollen bei den Löscharbeiten helfen.
Die Hubschrauber vom Typ Super Puma sollen bei den Löscharbeiten helfen.
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Unterstützt wird die Helikoptercrew von fünf Experten für Humanitäre Hilfe, wie Toni Frisch, Delegierter für Humanitäre Hilfe, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

So könne die Schweiz einen wirkungsvollen Beitrag zur Brandbekämpfung leisten. Die Super Pumas sind mit Wasserbehältern von je 2500 Litern ausgerüstet.

Auch fünf Löschflugzeuge aus Frankreich, eines aus Italien sowie mehr als 100 Feuerwehrleute aus Frankreich, Zypern und Israel trafen im Katastrophengebiet ein und kämpfen gegen die Flammen.

Lage weiterhin dramatisch

Die Lage auf griechischen Halbinsel Peloponnes bleibt indes dramatisch. Mindestens vier Grossbrände und dutzende kleinere loderten nahe Olympia im Westen, Kalamata im Südwesten und Sparta im Südosten.

Weitere Feuer wüteten auf der zweitgrössten griechischen Insel Euböa. Vor den Toren der Hauptstadt Athen brach ein neuer Waldbrand aus.

Menschen in Todesangst wandten sich mit dramatischen Hilfsappellen an die Medien. «Wir brennen... Bitte helft uns. Wo sind die Helikopter?» schrie ein Mann aus dem Dorf Frixa in sein Mobiltelefon.

«Unser Dorf ist eingeschlossen, und wir sitzen in der Falle», sagte eine Frau aus dem Dorf Porthyo dem Fernsehen.

Polizei vermutet Brandstiftung

Nach offiziellen Angaben sind seit Ausbruch des ersten Grossbrands am vergangenen Freitag 61 Menschen ums Leben gekommen. Medien berichteten von 63 Toten. Mindestens 3000 Menschen sind obdachlos. Die Polizei vermutet, dass viele Feuer vorsätzlich gelegt wurden.

In den betroffenen Regionen wuchs die Wut der Einwohner. «Alle haben uns im Stich gelassen. Die Regierung ist unfähig, uns zu schützen», schrie ein aufgebrachter Mann aus der Ortschaft Artemida auf Westpeloponnes in die Mikrofone. Allein in seinem Dorf hatten am Samstag 14 Menschen ihr Leben verloren.

(tri/sda)

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