Hintermann der Londoner Anschläge gefasst?
publiziert: Donnerstag, 21. Jul 2005 / 11:09 Uhr

London - Das Gerücht, dass Pakistan einen Hintermann der Londoner Anschläge gefasst hat, erhärtet sich,

Der Verdächtige war zwei Wochen vor dem Anschlag in London und suchte die Terror-Ziele aus.
Der Verdächtige war zwei Wochen vor dem Anschlag in London und suchte die Terror-Ziele aus.
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Die britische "Times" berichtete erneut, ein El-Kaida-Führer sei bei den seit dem Wochenende in Pakistan laufenden Razzien verhaftet worden. Es handle sich um den 30-jährigen Haroon Rashid Aswat, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Geheimdienst- und Sicherheitsquellen in Pakistan. Er sei zwei Wochen vor den Anschlägen in Grossbritannien eingetroffen, um die Vorbereitungen zu leiten.

Wenige Stunden vor der Tat habe er das Land wieder verlassen, aber noch mit den vier Selbstmordattentätern telefoniert. Die Polizei könne die Handyanrufe nachweisen. Aswat habe während seines zweiwöchigen Aufenthalts in Grossbritannien ausserdem die Ziele in London ausgesucht.

Geheimdiensten bekannt

Er sei westlichen seit mehr als drei Jahren bekannt. Vermutet werde, dass er schon seit zehn Jahren Kontakt zu islamischen Extremisten habe und in einem afghanischen Terrorlager ausgebildet worden sei, wo er auch Osama bin Laden getroffen habe.

Aswat sei nun von der pakistanischen Polizei in einer Islamschule in Sargodha, 145 Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt, festgenommen worden. Insgesamt würden 8 von 200 seit dem Wochenende in Pakistan festgenommenen Extremisten direkt mit den Londoner Anschlägen in Verbindung gebracht.

Dementi aus Pakistan

Die "Times" hatte bereits in ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet, die pakistanischen Behörden hätten ein ranghohes Mitglied des Terrornetzwerks Al Kaida festgenommen. Dies war anschliessend von einem ranghohen Sicherheitsvertreter in Islamabad dementiert worden.

Eine derartige Festnahme habe es nicht gegeben. Nach seinen Angaben ist es den pakistanischen Ermittlern bisher nicht gelungen, die "Verbindungen der Attentäter zurückzuverfolgen, die vor den Anschlägen nach Pakistan gereist waren".

(fest/sda)

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