Hirslanden-Kliniken erreichen Umsatzmilliarde

publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 16:54 Uhr

Zürich - Die Hirslanden-Privatklinikgruppe hat 2008 1,05 Mrd. Fr. Umsatz erzielt und so erstmals die Milliardengrenze überschritten. Das Spitalunternehmen will sich für allgemein versicherte Patienten besser positionieren.

Die Hirslanden-Klinikgruppe will Teil der Grundversorgung werden. Bild: Klinik in Zürich.
Die Hirslanden-Klinikgruppe will Teil der Grundversorgung werden. Bild: Klinik in Zürich.
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Gegenüber dem Vorjahr hat die grösste Privatklinikgruppe der Schweiz den Umsatz um gut 7 Prozent gesteigert. Die Klinikgruppe, die in 9 Kantonen gut 1300 Betten zur Verfügung hat, will weiter wachsen, wie der seit vier Monaten amtierende Geschäftsführer Ole Wiesinger vor Medienvertretern in Zürich bekräftigte.

Das Unternehmen strebe an, auch in den Kantonen Genf und Tessin Fuss zu fassen, wo sich mehr ausländische Patienten in Privatkliniken behandeln lassen als in der übrigen Schweiz. Die Hirslanden-Gruppe will zudem ihren Namen verstärkt im Ausland bekannt machen, vor allem in den Nachbarländern der Schweiz.

Im Zuge der Revision des Krankenversicherungs-Gesetzes ab 2012 hofft die Hirslanden-Gruppe, in allen Kantonen auf die Spitallisten zu kommen. Derzeit sind die Kliniken namentlich in den Kantonen Zürich und Waadt, wo die Gruppe zusammen vier Spitäler betreibt, nur teilweise als Listenspitäler eingetragen.

Darin sieht Geschäftsführer Wiesinger einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Kantonsspitälern: «Wir haben immer kritisiert, dass der Kanton als Hauptanbieter auf dem Spitalmarkt gleichzeichtig den Planungsauftrag hat», sagte er.

Ab 2016 werde der Spitalmarkt klar von Listenspitälern dominiert, lautet Wiesingers Prognose. «Mit unseren Privatkliniken wollen wir Teil der Grundversorgung sein», sagte er. Die Klinikgruppe sei bereits dabei, sich auf den sich anbahnenden Systemwechsel vorzubereiten.

(fest/sda)

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