Hochrechnungen zeigen zweimal 'Ja'

publiziert: Sonntag, 5. Jun 2005 / 15:58 Uhr

Nach ersten Hochrechnungen zeigt sich, dass das Partnerschaftsgesetz deutlich angenommen wird. Zu Schengen/Dublin fällt die Entscheidung knapper aus.

Lesbische und schwule Paare dürfen sich in Zukunft national registieren lassen.
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Die eidgenössische Abstimmung zu Schengen/Dublin wird zur Zitterpartie. Das SRG-Hochrechnungszentrum erwartet ein Resultat nahe an der 50-Prozent-Grenze.

In der Romandie zeichnet sich eine deutliche Annahme von Schengen/Dublin aus; im Tessin und Wallis dagegen ein "Nein".

In der Deutschschweiz deutet auf dem Land ebenfalls alles auf ein klares "Nein". In städtischen Gebieten wie in Zürich und Basel zeigen Hochrechnungen hingegen ein "Ja" von rund 70 Prozent.

Kantonale Übersicht Schengen/Dublin:
Der Ja-Anteil der bis jetzt ausgezählten Stimmen beträgt 54,3 Prozent, der Nein-Anteil liegt bei 45,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung beträgt rund 57 Prozent und ist damit sehr hoch.

Ja zu Schengen/Dublin stimmen die Kantone Zürich, Neuenburg, Waadt, Basel-Stadt, Basel-Land, Genf, Jura, Freiburg, Wallis, Solothurn und Zug. Nein stimmen die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhonen, Schwyz, Tessin, Uri, Glarus, Obwalden, Nidwalden, Aargau, Thurgau, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Luzern.

Bern ist als einziger Kanton noch nicht definitiv ausgezählt. Trotzdem ist bereits absehbar, dass sich ein deutlicher Stadt/Land-Gegensatz abzeichnet. In urbanen Kantonen kam es mehrheitlich zu einem Ja, währenddem die ländlichen Kantonen Nein stimmten zu Schengen/Dublin.

Kantonale Übersicht Partnerschaft:
Der Ja-Anteil der bis jetzt ausgezählten Stimmen beträgt 58 Prozent, der Nein-Anteil beträgt rund 42 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei rund 57 Prozent.

Bis jetzt sind die Stimmen zum Partnerschaftsgesetz in 25 Kantonen ausgezählt. Zürich, Luzern, Glarus, Obwalden, Nidwalden, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Zug, Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau, Graubünden, Waadt, Neuenburg, Solothurn, St. Gallen, Freiburg und Genf sagen Ja. Uri, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Schwyz, Wallis, Tessin und Jura stimmen Nein.

(bsk/news.ch)

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