Nach 24-stündiger Reise
Hockey-Nati in Salt Lake City eingetroffen
publiziert: Freitag, 1. Feb 2002 / 10:09 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Feb 2002 / 16:04 Uhr

Salt Lake City - Nach 24-stündiger Reise von Kloten via Los Angeles erreichten die Schweizer spätabends ihr Quartier in Logan, wo sie bis zum Umzug ins olympische Dorf am nächsten Mittwoch bleiben werden.

Salt Lake City: Die Schweizer Eishockeyaner sind im Olympiadorf angekommen.
Salt Lake City: Die Schweizer Eishockeyaner sind im Olympiadorf angekommen.
Logan ins eine Universitätsstadt mit etwa 40 000 Einwohern, die rund 80 Meilen nordwestlich von Salt Lake City liegt. Die Schweizer teilen sich das Eisstadion mit den französischen Eiskunstläufern.

Vauclair ist da

Zum Team gestossen ist mittlerweile auch Verteidiger Julien Vauclair (Grand Rapids/AHL), womit vom Olympiateam bloss noch Martin Gerber und Marcel Jenni von Färjestad sowie Colorados Torhüter David Aebischer fehlen. Gerber und Jenni bestreiten am Samstag das letzte Qualifikationsspiel in der schwedischen Elitserie und fliegen am Sonntag gemeinsam mit ihrem Trainer und Nationalmannschafts-Assistenten Bengt-Ake Gustafsson nach Utah.

Das Schweizer Vorbereitungscamp begann am Freitagvormittag mit einem Krafttraining, weil Ralph Krueger nicht damit gerechnet hatte, dass sämtliches Gepäck und die gesamte Ausrüstung rechtzeitig ankommen werde. Die Reise am Donnerstag verlief indes absolut unproblematisch: kaum Verspätung, und am Ende war sogar das gesamte Gepäck da.

Keine Zeit für Super-Bowl

Am Sonntag um 17.00 Uhr (Montag, 01.00 Uhr MEZ) folgt für die Schweizer das erste von zwei Testspielen gegen die Slowakei. Das erste findet in Boise, Idaho, statt, wo die Slowaken ihre Olympiavorbereitung bestreiten. Am Dienstagabend (18.00 Uhr/Mittwoch, 02.00 Uhr MEZ) folgt das «Rückspiel» in Logan.

Für die erste Partie gegen die Slowakei unternehmen die Schweizer Internationalen nochmals eine längere Reise: per Bus nach Boise und sofort nach dem Match wieder zurück nach Logna. Zweimal vier Stunden werden dafür einkalkuliert; bei einem Schneesturm wie am Mittwochabend wirds allerdings länger dauern. Zumindest auf der Strasse sollte der Mannschaftsbus freie Fahrt haben, denn am Super- Bowl-Sonntag richten sich die Amerikaner meistens rechtzeitig vor dem Fernsehgerät ein.
Sieg als Ziel
Ralph Krueger erhofft sich von der ersten Partie gegen die Slowaken nicht weniger als einen Sieg. «Ein Erfolg wäre wichtig für die Stimmung im Team und die Moral. Die Slowaken sind ein extrem starker Gegner. So ein Sieg würde viel Selbstvertrauen geben.»

Zumindest die Statistik belegt, dass Kruegers Hoffnung auf ein gutes Resultat realistisch ist. Von den letzten sechs Spielen gegen die Slowakei verlor die Schweiz nur eines; das 3:4 im Dezember 2000 am Vierländerturnier in Trencin kam nur zu Stande, weil Krueger nach dem Turniersieg griff und beim Stand von 3:3 den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte. Seither gab es noch zwei Heimsiege (4:2 in Lausanne und 3:2 in Bern im Februar 2001) und ein 2:1 nach Penaltyschiessen im November am Deutschland-Cup in Hannover.

Während bei den Schweizern das Olympiateam steht, kämpfen die slowakischen Spieler noch um Plätze in der Olympia-Mannschaft. Eine Woche vor dem Beginn der Spiele gibt es noch diverse Fragezeichen um die slowakische Auswahl. Die Slowaken wollen schon während der Vorrunde so viele NHL-Spieler wie möglich einsetzen. Team-Manager Peter Stastny ist im Besitz entsprechender Zusagen für die beiden vorentscheidenden Partien gegen Deutschland (Samstag) und Lettland (Sonntag).

Mit zwei Blöcken gegen Österreich?

Die Sache mit den NHL-Stars hat indes einen Haken, und zwar einen gewaltigen: Die meisten dieser Spieler müssen nach den ersten beiden Spielen nochmals zurück zu ihren Klubteams, stehen demnach für das dritte Spiel gegen Österreich nicht zur Verfügung und können auch nicht durch andere Spieler ersetzt werden. Im schlimmsten Fall müssen die Slowaken gegen Österreich mit nur zwei Linien antreten. Dazu Peter Stastny: «Wenn wir die Spiele gegen Deutschland und Lettland gewinnen, brauchen wir theoretisch gegen die Österreicher gar nicht mehr zu spielen.»

(Rolf Bichsel /sda)

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