Hotelaufenthalte in der Schweiz im August um 0,9 Prozent gesunken
publiziert: Montag, 29. Sep 2003 / 11:13 Uhr / aktualisiert: Montag, 29. Sep 2003 / 11:38 Uhr

Neuenburg - Die Schweizer Hoteliers können wieder etwas aufatmen. Im August gingen die Logiernächte nur noch um 0,9 Prozent zurück. Seit Mai hatte sich der Rückgang regelmässig im Bereich von 5 Prozent bewegt.

Es geht langsam aufwärts für die Hoteliers.
Es geht langsam aufwärts für die Hoteliers.
Die Schweizer Hotelbetriebe verzeichneten im August 3,77 Mio. Logiernächte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies ein Rückgang um 33 700 Einheiten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Das August-Ergebnis liegt damit um 3,8 Prozent unter dem Mittel der letzten zehn Jahre.

Seit Anfang Jahr erzielte die Hotellerie einzig im April ein positives Resultat (+2 Prozent). Dieses kam zustande, weil Ostern im Gegensatz zum Vorjahr auf den Monat April fiel. Der August ist 2003 der Monat mit den meisten Logiernächten, gefolgt vom Juli, als 3,43 Mio. Übernachtungen gezählt wurden.

Von den insgesamt 3,77 Mio. registrierten August-Logiernächten gingen 2,2 Mio. auf das Konto der Gäste aus dem Ausland. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Inlandnachfrage belief sich auf 1,57 Mio. Logiernächte, was praktisch dem Vorjahresstand entspricht (-0,2 Prozent).

Die europäische Kundschaft machte im August 74 Prozent der ausländischen Nachfrage aus. Sie buchte 1,63 Mio. Logiernächte. Das sind 0,2 Prozent mehr als im August 2002. 568 000 Gäste kamen von ausserhalb Europas, 5,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Besonders deutlich war der Einbruch bei den Touristen aus den USA (-14 Prozent) und Japan (-9,6 Prozent).

Laut den Erhebungen des BFS sanken die Logiernächte von Anfang Januar bis Ende August 2003 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,9 Prozent auf 22,51 Mio. Einheiten. Während die Nachfrage aus dem Ausland um 5,6 Prozent auf 12,47 Mio. Logiernächte sank, legte jene aus dem Inland leicht auf 10,04 Mio. zu.

(fest/sda)

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