«Hubble» fotografiert Orionnebel

publiziert: Mittwoch, 11. Jan 2006 / 21:43 Uhr

Washington - Das Weltraumteleskop «Hubble» hat die bislang schärfsten Aufnahmen vom berühmten Orionnebel gemacht.

Die dramatischen Bilder wirken nach wie ein Teppich mit sich herausformenden Sternen.
Die dramatischen Bilder wirken nach wie ein Teppich mit sich herausformenden Sternen.
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www.spacetelescope.org/news/html/heic0601.html

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Darauf seien tausende bislang unentdeckter Sterne zu sehen, teilte die US-Weltraumbehörde NASA in Washington mit. Die dramatischen Bilder wirken nach den Angaben wie ein Teppich mit sich herausformenden Sternen. Auf einzelnen Aufnahmen befänden sich bis zu 3000 Sterne verschiedener Grössen.

Viele junge Sonnen seien noch in Staub- oder Gaswolken eingebettet. Zu den erstmals aufgespürten Objekten im Orionnebel gehören auch so genannte braune Zwerge, die zu den «gescheiterten Sternen» zählen.

Perfektes Laboratorium

Der Orionnebel ist nach Angaben der NASA wegen seiner geringen Entfernung von 1500 Lichtjahren ein perfektes Laboratorium, um die Sternen-Entstehung zu untersuchen.

Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. Zum Vergleich: Unsere Milchstrasse hat einen Durchmesser von rund 100 000 Lichtjahren.

Der Orionnebel ist dank seiner Helligkeit bereits mit blossem Auge zu erkennen. Das Sternbild Orion mit den charakteristischen drei Gürtelsternen geht im Winter am späten Abend auf und steht dann bis zur Morgendämmerung am Himmel.

Der Nebel befindet sich unterhalb der Gürtelsterne. Auch unsere Sonne könnte sich vor 4,5 Milliarden Jahren aus einer ähnlichen Wolke entwickelt haben.

(bert/sda)

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