In Nicaragua und Costa Rica

Hunderte kubanische Flüchtlinge in Mittelamerika gestrandet

publiziert: Montag, 16. Nov 2015 / 07:30 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Nov 2015 / 08:59 Uhr
Hunderte kubanische Flüchtlinge sind in Mittelamerika gestrandet. (Symbolbild)
Hunderte kubanische Flüchtlinge sind in Mittelamerika gestrandet. (Symbolbild)

Managua - In Mittelamerika sind Hunderte kubanische Flüchtlinge gestrandet. Nachdem die Zahl der Migranten gewachsen ist, wehren sich die Behörden in Nicaragua und Costa Rica gegen die Aufnahme von mehr als 1000 Menschen.

5 Meldungen im Zusammenhang
Nicaragua schickte laut einer offiziellen Mitteilung am Sonntag mehr als 1000 Menschen in das benachbarte Costa Rica zurück. Den kubanischen Migranten war demnach in den vergangenen Tagen von den costa-ricanischen Behörden die Erlaubnis zur Weiterfahrt trotz fehlender Reiseunterlagen gewährt worden.

Nicaragua beschuldigte Costa Rica, damit eine «humanitäre Krise» an der gemeinsamen Grenze zu verursachen.

Mehrere Länder der Region berichteten in den vergangenen Wochen über die verstärkte Ankunft von Migranten aus Kuba. Diese verlassen den sozialistischen Karibikstaat in der Hoffnung, über Drittländer in die USA einwandern zu können. Laut offiziellen Angaben kamen in dem an den USA angrenzenden Mexiko in diesem Jahr bislang fast fünfmal mehr kubanische Flüchtlinge als im gesamten Jahr 2014.

Hintergrund ist wohl die Befürchtung vieler Kubaner, dass sie bald nicht mehr so einfach politisches Asyl in den USA erhalten könnten. Im Juli nahmen Washington und Havanna nach einer jahrzehntelangen Eiszeit ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf. Diese sollen nun allmählich normalisiert werden.

(cam/sda)

xxxFORUMHINWEISxxx
Lesen Sie hier mehr zum Thema
San José - Mehr als tausend Menschen haben am Mittwoch auf dem Weg in die ... mehr lesen
Kubaner haben Angst, dass die USA ihnen bald kein Asyl mehr gewährt. (Archivbild)
Laredo - Nach monatelanger Odyssee durch Lateinamerika hat eine erste Gruppe kubanischer Flüchtlinge die USA erreicht. Dutzende Migranten reisten am Donnerstagabend und Freitag über den texanischen Grenzübergang Laredo ein, nachdem sie lange in Costa Rica festgesessen hatten. mehr lesen 
Kubanische Flüchtlinge reisen in die USA. (Archivbild)
Guatemala-Stadt - Für die Tausenden in Costa Rica gestrandeten Flüchtlinge aus Kuba zeichnet sich eine Lösung ab. In einem Pilotprojekt sollen die ersten Kubaner Anfang Januar ihren Weg ... mehr lesen
San José - Wegen eines Streits um tausende kubanische Flüchtlinge im eigenen ... mehr lesen
Costa Rica will illegal eingereiste Kubaner in deren Heimat zurückschaffen.
Die Polizei sichert die Grenze
La Cruz - Mehr als 2000 kubanische Flüchtlinge haben am Dienstag (Ortszeit) einen wichtigen Grenzposten zwischen Costa Rica und Nicaragua blockiert. Der internationale Verkehr am ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 
Die Schweiz setzt FATCA derzeit nach dem sogenannten Modell 2 um.
Die Schweiz setzt FATCA derzeit nach dem sogenannten Modell 2 um.
Die Schweiz und die USA haben am 27. Juni 2024 in Bern ein neues FATCA-Abkommen unterzeichnet. Derzeit liefert die Schweiz einseitig Informationen zu Finanzkonten an die USA. In Zukunft wird sie im Rahmen eines automatischen Informationsaustauschs auch entsprechende Informationen aus den USA erhalten. Der Modellwechsel soll voraussichtlich ab 2027 gelten. mehr lesen 
Import Brüssel verhängt höhere Importzölle auf bestimmte chinesische Elektroautos, um gegen unfaire Subventionen vorzugehen. Dies betrifft ... mehr lesen  
Selbst BMW ist von den Zöllen betroffen, wenn sie ihre in China gebauten Autos nach Europa einführen wollen.
Microsoft investiert massiv in Schweden: Der US-Technologiekonzern Microsoft kündigte in dieser Woche eine Investition von 33,7 Milliarden schwedischen Kronen (rund drei Milliarden Euro) an, um seine Cloud- und KI-Infrastruktur in Schweden innerhalb von zwei Jahren auszubauen. mehr lesen  
Microsoft hat kurz vor den Wahlen hohe Investitionen zugesagt.
Chefsache: US-Präsident Biden kündigt das neue Data-Center von Microsoft am gleichen Ort an, an dem Donald Trump mit dem Foxconn-Projekt ein Fiasko erlebte. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 17°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Basel 17°C 27°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
St. Gallen 16°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Bern 17°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Luzern 18°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Genf 18°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Lugano 22°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten