IKRK alarmiert über Notlage der Bevölkerung im Swat-Tal

publiziert: Sonntag, 31. Mai 2009 / 16:58 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Mai 2009 / 18:10 Uhr

Genf/Islamabad - Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist es erstmals gelungen, ins umkämpfte Swat-Tal vorzudringen. Die Lage der Zivilbevölkerung in dem Gebiet im Nordwesten Pakistans sei katastrophal, warnte das IKRK.

Pakistans Regierung hofft, die Taliban nun in wenigen Tagen zu besiegen.
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«Die Menschen sind schon seit Wochen blockiert», sagte der Leiter der Delegation, Daniel O'Malley, gemäss der Mitteilung: «Es gibt keine Elektrizität, kein fliessendes Wasser und kaum Nahrungsmittel». Die Bevölkerung sei komplett von der Aussenwelt isoliert.

Die meisten medizinischen Einrichtungen funktionierten nicht mehr, weil der Treibstoff für die Generatoren fehle. Im Khwazakhela-Spital, einem der wenigen Spitäler, die es in Swat noch geben, versuche eine Handvoll Mitarbeiter ohne Wasser und Strom Verletzte und Kranke zu versorgen.

Kein Durchkommen für das IKRK

Dem IKRK war es in den vergangenen zwei Wochen gelungen, Hilfe in die Distrikte Buner und Unter-Dir zu bringen. Zu anderen Gebieten im umkämpften Nordwesten Pakistans sei für die Helfer aber weiterhin kein sicherer und unbehinderter Zugang möglich. Das IKRK versucht seit Anfang Mai vergeblich, der notleidenden Bevölkerung im Swat-Tal zu helfen.

Nach wochenlangen schweren Gefechten mit Rebellen der radikal-islamischen Taliban gelang es der pakistanischen Armee am Sonntag, die wichtigste Stadt im Swat-Tal, Mingora, von den Aufständischen zurückzuerobern. Die Regierung in Islamabad hofft, die Taliban nun in wenigen Tagen zu besiegen.

(tri/sda)

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