IKRK und Föderation rufen zum Schutz der Menschenwürde auf
publiziert: Mittwoch, 3. Dez 2003 / 17:29 Uhr

Genf - Das IKRK und die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) haben in Genf dazu aufgerufen, die Würde der Menschen in bewaffneten Konflikten, bei Naturkatastrophen und Gesundheitskrisen wie Aids zu wahren.

Jakob Kellenberger, Präsident des internationalen Komitees vom Roten Kreuz, beklagt, dass bewaffnete Konflikte immer wieder neues Leid hervorrufen.
Jakob Kellenberger, Präsident des internationalen Komitees vom Roten Kreuz, beklagt, dass bewaffnete Konflikte immer wieder neues Leid hervorrufen.
In seiner Rede an der 28. Internationalen Konferenz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gab Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), seiner Besorgnis darüber Ausdruck, dass die bewaffneten Konflikte weltweit unsägliches und anhaltendes Leid hervorrufen.

Selbst wenn Konflikte militärisch gesehen an Intensität nachlassen, fordern sie weiterhin Tote, da Menschen auf Minen treten oder infolge der Kämpfe keinen Zugang zur Trinkwasser oder medizinischer Behandlung haben. Tausende von Familien seien zudem ohne Nachricht von Angehörigen, die im Zusammenhang mit einem bewaffneten Konflikt vermisst würden.

An der Konferenz, die am Dienstag begann, nehmen rund 2000 Delegierte der 191 Vertragsstaaten der Genfer Konventionen von 1949, der 181 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie sowie des IKRK teil. Sie wollen bis am Samstag Richtlinien für die kommenden vier Jahre festlegen.

Einen Monat nach dem Anschlag auf den IKRK-Sitz in Bagdad, betonte Kellenberger weiter, es müssten Wege gefunden werden, um die Arbeit der humanitären Organisationen zu erleichtern. Die Sicherheit für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müsse gewährleistet werden.

Auch für IFRC-Präsident Juan Manuel Suárez del Toro hat sich die Lage im Bereich der humanitären Hilfe in den letzten Jahren radikal verändert. Wir sind alarmiert über die Unterminierung der Achtung unserer neutralen und unparteiischen Tätigkeit, sagte er.

(tr/sda)

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