IV senkt Neurenten - laufende Renten stabilisiert

publiziert: Montag, 12. Mrz 2007 / 12:02 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Mrz 2007 / 12:26 Uhr

Bern - Die Invalidenversicherung hat 2006 die Zahl der Neurenten um 16 Prozent gesenkt. Das Total der laufenden Renten stabilisierte sich. Das Defizit ging um 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zurück. Neue Einnahmen sind notwendig.

Der wachsende Schuldenberg gefärde mittelfristig die Liquidität der AHV.
Der wachsende Schuldenberg gefärde mittelfristig die Liquidität der AHV.
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Ohne Neueinnahmen wachse der Schuldenberg der Invalidenversicherung (IV) weiter an, teilte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Montag mit.

Und das gefährdet mittelfristig die Liquidität der AHV. Die IV schuldete dem AHV-Fonds Ende letzten Jahres 9,3 Milliarden Franken, wofür 221 Millionen Franken Schuldzinsen fällig wurden.

Gemäss den Daten des IV-Monitoring wurden im vergangenen Jahr 19 600 gewichtete Neurenten erfasst. Gegenüber dem Rekordjahr 2003 mit 28 200 Neurenten ist das ein Rückgang um 30 Prozent.

Weniger Erstanmeldungen

Aus der Abnahme der Neurenten ergibt sich ein weiterer Rückgang der Erstanmeldungen für IV-Leistungen von 79 000 im Vorjahr auf 76 000. Das BSV führt dies in seinem Communiqué auf eine steigende Sensibilisierung der Versicherten, des Medizinalpersonals, der Arbeitgeber und der Sozialdienste zurück.

Die Ablehnungsquote erstmaliger Renten durch die IV-Stellen wuchs von 42 auf 45 Prozent. Die sinkende Zahl gewichteter Neurenten ist eine Auswirkung der 4. IV-Revision. Diese brachte eine Abnahme der durchschnittlichen Invaliditätsgrade durch die Einführung einer Drei-Viertel-Rente, die aktive Arbeitsvermittlung durch die IV und medizinische Beurteilungen durch die regionalen ärztlichen Dienste.

(bert/sda)

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