Immer mehr Mieter gelangen an Schlichtungsstelle
publiziert: Dienstag, 16. Sep 2003 / 12:48 Uhr

Bern - Immer mehr Mieterinnen und Mieter gelangen an eine Schlichtungsstelle für Mietangelegenheiten. 20 042 Mal waren es im ersten Halbjahr 2003 - 15 765 waren es im Vorsemester. Die markanteste Erhöhung betrifft strittige Mietpreissenkungen.

Wenn man sich bei Streitigkeiten nicht einigen kann, gehts zur Schlichtungsstelle.
Wenn man sich bei Streitigkeiten nicht einigen kann, gehts zur Schlichtungsstelle.
Grund dafür sei der seit ungefähr drei Jahren sinkende Hypothekarzins, sagte Cipriano Alvarez vom Bundesamt für Wohnungswesen. Die Mieter können in diesem Fall eine Senkung der Mietzinsen verlangen. Mit einer leichten Verzögerung wirke sich das nun auf den Grund der Beschwerden aus.

Im ersten Halbjahr 2003 konnten die Schlichtungsbehörden 18 385 Anliegen erledigen, wie das Bundesamt für Wohnungswesen mitteilte. Bei knapp 43 Prozent kam es zu einer Einigung, bei rund 18 Prozent konnten sich die Parteien nicht einigen.

Die Beschwerden wegen Mietzinserhöhungen stiegen bei den Fällen, in denen es zu einer Einigung zwischen den Parteien kam, von 913 auf 1009. Bei Fällen, wo keine Einigung erzielt wurde, sanken sie dagegen von 523 auf 416.

In 1122 Fällen - gegenüber 1043 im Vorsemester - trafen die Schlichtungsbehörden einen Entscheid. Wie auch im zweiten Halbjahr 2002 stieg hier die Zahl der Anfechtungen wegen Kündigungsschutz. Es fällt auf, dass der Kündigungsschutz konstant an Bedeutung zunimmt, sagte Alvarez dazu.

6050 Anfechtungen - gegenüber 4718 im Vorsemester - wurden anderweitig, etwa durch Rückzug der Beschwerde oder ein Schiedsgericht erledigt. 10 090 Fälle sind noch hängig.

(fest/sda)

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