Immer mehr Opfer von Gewaltakten
publiziert: Mittwoch, 6. Feb 2008 / 16:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 6. Feb 2008 / 17:19 Uhr

Biel - Das Bieler Spitalzentrum hat immer mehr mit Opfern von Gewaltakten zu tun. Eine Untersuchung an 100 solcher Patienten zeigt, dass diese immer mehr wegen Fusstritten und Faustschlägen verletzt wurden.

Auch das Bieler Spitalzentrum stellt eine Zunahme von Gewaltopfern fest.
Auch das Bieler Spitalzentrum stellt eine Zunahme von Gewaltopfern fest.
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Im Spitalzentrum Biel sind 65 Prozent der Verletzungen nach tätlichen Auseinandersetzungen auf Fusstritte und Faustschläge zurückzuführen, wie das Spitalzentrum Biel bekanntgab. Verletzt wird vor allem das Gesicht.

Für Urban Laffer, Chefarzt Chirurgie des Spitalzentrums Biel, hat nicht nur die Anzahl Verletzungen nach Aggressionen zugenommen. Auch fielen die Verletzungen immer schwerer aus.

Offene Wunden wurden in 31 Prozent der Fälle festgestellt. Fast zwanzig Prozent der Patienten erlitten eine Hirnerschütterung und 19 Prozent einen Knochenbruch.

Die Bieler Erhebung wurde zwischen Juli und Mitte Dezember 2007 durchgeführt. 75 der nach Gewaltakten behandelten Personen waren männlichen Geschlechts. Das Durchschnittsalter der 100 erfassten Personen lag bei 29 Jahren.

53 Prozent der Verletzten waren schweizerischer Nationalität. Die Durchschnittskosten pro Patient beliefen sich auf 1186 Franken. 88 Prozent der Verletzten waren Opfer einer Aggression, 3 Prozent Angreifer. In den übrigen neun Prozent der Fälle liess sich die Rolle des Patienten nicht klären.

(smw/sda)

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