In der Schweiz gehen Unfälle zurück

publiziert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 10:33 Uhr

Bern - Die Schweizer Unfallversicherung (UVG) hat im Jahr 2007 weniger Unfälle registriert. Die Zahl ging gegenüber 2006 um 1,3 Prozent auf 734'000 zurück. Wiederum geschahen die meisten Unfälle in der Freizeit: 2007 waren es fast zwei Drittel.

Immer mehr Frauen beziehen Versicherungsleistungen, da sie auch immer stärker in der erwerbstätigen Bevölkerung vertreten sind.
Immer mehr Frauen beziehen Versicherungsleistungen, da sie auch immer stärker in der erwerbstätigen Bevölkerung vertreten sind.
Den Unfallversicherern wurden 458'000 Freizeitunfälle gemeldet, wie die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) mitteilte. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Berufsunfälle dagegen nahm mit 263'000 leicht zu (+ 0,2 Prozent).

Das Wetter spiele eine gewisse Rolle bei der Zahl der Freizeitunfälle, sagte Peter Andermatt, Verantwortlicher für den Bereich Statistik bei der Suva. 2007 sei der Sommer nicht übermässig warm gewesen und deshalb hätten die Versicherten auch weniger Aktivitäten in der Freizeit gemacht.

Wie viel die Unfälle 2007 kosteten, ist noch nicht bekannt. Die neuesten Zahlen liegen für 2006 vor. Damals verursachten die Unfälle für die Versicherer 3,9 Mrd. Franken Kosten. Dies entspricht einem Rückgang von rund 400 Mio. gegenüber 2005.

Anteil der Frauen wächst

Auffallend ist, dass immer mehr Frauen Versicherungsleistungen beziehen. Auf sie entfallen 2006 laut SSUV ein Viertel aller Leistungen, da sie auch immer stärker in der erwerbstätigen Bevölkerung vertreten sind.

Die 38 Schweizer Unfallversicherer versicherten 2006 knapp 3,7 Mio. Vollzeitstellen mit einer Lohnsumme von 226 Mrd. Fr. gegen Unfälle und Berufskrankheiten. Die Versicherten bezahlten netto knapp 4,9 Mrd. Franken Prämien.

(dl/sda)

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