In der Schweiz wird allmählich Beginn einer neuen Ära wahrgenommen
publiziert: Sonntag, 7. Sep 2003 / 11:35 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Sep 2003 / 14:26 Uhr

Bern - Zwei Jahre nach den Anschlägen vom 11. September in den USA realisieren nach Expertinnenmeinung viele Menschen in der Schweiz allmählich den Beginn einer neuen weltpolitischen Ära.

Im Alltag kehrt die Schweiz dem Gefahrenpotential den Rücken zu: Allmählich wird die neue Weltordnung aber in der Bevölkerung thematisiert.
Im Alltag kehrt die Schweiz dem Gefahrenpotential den Rücken zu: Allmählich wird die neue Weltordnung aber in der Bevölkerung thematisiert.
Das unmittelbare Gefahrenpotential wird hingegen im Alltag verdrängt. Wie stark sich die Menschen heute in der Schweiz noch direkt mit den Ereignissen vom 11. September 2001 in den USA beschäftigen, sei schwer abzuschätzen, sagt Claudia Honegger, Soziologie-Professorin an der Universität Bern.

Sie kämen bei den Leuten aber im Zusammenhang mit der aktuellen weltpolitischen Lage wieder zur Sprache.

"Vielen Menschen ist heute bewusst, dass es ohne den 11. September nicht gleich gelaufen wäre", sagt Honegger.

So würden viele den Anfang einer neuen politischen Ära wahrnehmen, etwa in Bezug auf die beherrschende Rolle der USA und den Kriegen in Afghanistan und Irak.

Symbolische Bedeutung

Damit seien auch die Anschläge vom 11. September ein Ereignis, "um das man nicht mehr herumkommt."

Wie andere grosse Ereignisse habe es nach wie vor auch eine hohe symbolische Bedeutung. Auf der anderen Seite werde es bis zu einem gewissen Grad verdrängt.

Zumindest theoretisch könne etwas Ähnliches ja auch in der Schweiz passieren. "An dieses Gefahrenpotential wollen die Menschen jedoch nicht jeden Tag denken."

Die Anschläge seien von Schweizerinnen und Schweizer unmittelbar danach als grauenvolles Ereignis empfunden worden. Die Auswirkungen seien jedoch noch nicht fassbar gewesen. Zudem seien schon im Vorfeld viele Menschen in der Schweiz bezüglich der Zukunft pessimistisch gewesen.

(bsk/sda)

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