Manifest zur «Neugründung»

Intellektuelle warnen vor Scheitern der EU

publiziert: Donnerstag, 3. Mai 2012 / 17:18 Uhr
Ist die Union noch zu retten?
Ist die Union noch zu retten?

Berlin - Rund 90 Intellektuelle haben in einer gemeinsamen Erklärung vor einem Ende der Europäischen Union gewarnt. Europa drohe an der Bevormundung der Bürger durch die Politik zu scheitern, heisst es in dem «Manifest zur Neugründung der EU von unten».

Der Text wurde am Donnerstag in mehreren europäischen Zeitungen veröffentlicht, unter anderem in der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» und in der italienischen «La Repubblica». Die Maxime der Europa-Politik sei heute, «das Glück des europäischen Bürgers notfalls auch gegen seinen Willen zu schmieden».

Das Manifest schlägt ein Freiwilliges Europäisches Jahr für alle vor. «Frage nicht, was Europa für Dich tun kann, frage vielmehr, was Du für Europa tun kannst», heisst das Motto in Anlehnung an eine Aussage von John F. Kennedy. Initiiert wurde die Erklärung vom Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit und dem Soziologen Ulrich Beck.

Zu den Erstunterzeichnern gehören die Literaturnobelpreisträger Herta Müller und Imre Kertész, der Philosoph Jürgen Habermas, die Regisseure Wim Wenders, Robert Wilson und Patrice Chéreau, Deutschlands Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sowie die früheren EU-Politiker Jacques Delors und Javier Solana.

Mindestens zwei Schweizer finden sich ebenfalls auf der Liste, die viele der bekanntesten europäischen Intellektuellen umfasst: Die Schriftstellerin Ilma Rakusa und Hans Ulrich Obrist, Direktor der Serpentine Gallery in London und laut dem Magazin «ArtReview» 2011 der zweiteinflussreichste Mensch im internationalen Kunstbetrieb..

Das Manifest schlägt ein Freiwilliges Europäisches Jahr für alle vor.

(bert/sda)

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