Intellektuelle wollen Minarettverbot abschaffen

publiziert: Sonntag, 6. Dez 2009 / 11:58 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Dez 2009 / 13:14 Uhr

Bern - Mehrere Mitglieder des Club Helvetique, einer Gruppe namhafter Intellektueller, wollen erreichen, dass das Minarett-Verbot aus der Verfassung verschwindet. Der entsprechende Artikel soll gestrichen und durch einen Toleranzartikel ersetzt werden.

11 Meldungen im Zusammenhang
Wie dieser im Detail aussehen soll, ist laut Giusep Nay, dem ehemaligem Bundesgerichtspräsidenten, noch unklar. Denkbar sei aber, diesen Artikel mit einer Volksinitative oder einer parlamentarischen Initative zu verlangen, bestätigte Nay am Sonntag entsprechende Berichte der «NZZ», des «Sonntag» und des «SonntagsBlick».

Der Club Helvétique wolle den Vorstoss nicht alleine einreichen, sondern ein Grundlagenpapier dafür erarbeiten, sagte Nay. «Weil wir alleine nicht genügend Mittel haben, muss der Vorschlag von einer möglichst breiten Basis abgestützt werden», führte Nay aus. Seiner Meinung nach hat so eine Volksinitative «durchaus realistische Chancen.»

«Es wäre sehr betrüblich, wenn wir die Hände in den Schoss legen würden und sagen, das ist jetzt halt einfach so», fügte er an. An einer Sitzung Mitte Dezember will der Club über das weitere Vorgehen entscheiden und entsprechende Schritte in die Wege leiten.

Der Club Helvétique wurde im Sommer 2007 gegründet. Ziel der Organisation ist, intern politische Diskussionen zu führen und den öffentlichen Diskurs mit Beiträgen zu beleben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben Giusep Nay der Publizist Roger de Weck, der Soziologe Kurt Imhof und der Historiker Georg Kreis.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 38 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Reta Caspar Der Ständerat hat gestern eine ... mehr lesen
Lessings Ringparabel: Die dort formulierte Toleranz ist von der hiesigen Realität überholt worden.
Zeichen des Friedens und der Toleranz. (Symbolbild)
Lausanne - Auf dem Dach seines ... mehr lesen 9
Eveline Widmer-Schlumpf wiegelt beim Thema Burka-Verbot ab.
Bern - Der Bundesrat hat sich im ... mehr lesen 8
Bern - Nach dem Ja des Schweizer ... mehr lesen 7
Gemäss Micheline Calmy-Rey ist die Lage bei den Muslimen weitgehend ruhig geblieben.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Bundespräsident Hans-Rudolf ... mehr lesen 8
Burka-Verbot verfrüht: Hans-Rudolf Merz.
Völkerrecht kommt vor innerstaatlichem Recht, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet.
Genf - Die Vereinten Nationen untersuchen, ob das vom Schweizer Stimmvolk verabschiedete Minarett-Verbot mit internationalem Recht vereinbar ist. Experten seien daran, den Fall zu ... mehr lesen 27
Bern - Nach dem Ja zum Minarett-Verbot befürchtet der Schweizerische ... mehr lesen 2
Die SVP hat indes keine Mühe mit den Auswirkungen des Abstimmungsresultats, wie Parteivizepräsident Yves Perrin sagte. (Archivbild)
Laut Hochrechnung ist die Initiative mit 59 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden. (Symbolbild)
Bern - In der Schweiz wird der Bau ... mehr lesen 35
Nein, bleiben Sie mir vom Leib und reden Sie mit anderen hier, die ...
... Ihre Wellenlänge haben! Ich rede nun wirklich nicht mehr mit Ihnen.
Streithammel
Offensichtlich ist bei Ihnen wieder mal die Sicherung durchgebrannt (in letzter Zeit des öfteren). Es scheint eine unartige Eigenart von ihnen zu sein, andere Leute mit ihren eigenen Fehlern zu betiteln.
Das haben sie ja auch wieder in ihrem sehr konstruktiven Beitrag hier gezeigt.:

http://www.nachrichten.ch/forum/Sarkozy+Religionen+mA+ssen+auf+Provoka...
Oho, dicke Post
Lieber Ulenspiegel ich bin mit Ihren ersten 25 Zeilen völlig einverstanden, würde ich auch sofort unterschreiben.

Was aber nachher kommt ist totaler Mist, brauner, schmutziger, unwahrer, voller falscher Anschuldigungen. Sie stellen mich genau so wie ich vermutet habe in die Ecke die Ihnen am liebsten ist damit Sie Rückenwind bekommen können.

Sie sind eben doch einer von denen die nur diese Variante als taugliches Mittel richtig findet seinen Behauptungen gerecht zu werden.

Ich freue mich überhaupt nicht über dieses Abstimmungs-Resultat. Das wäre nicht nötig gewesen, schon gar nicht die Abstimmung wenn Ihrer Sorte Politiker und Landesvertreter vorher Eure Mäuler geöffnet hättet und Eure jetzigen Lippenbekenntisse vorher in die Tat umgesetzt hättet.

Ich kenne Valerie nicht, zufällig sind wir uns aber in vielen Punkten einig. Ist das verboten? Tut Ihnen das so weh? Sie sind eine schlechter Forumsteilnehmer, ein schlechter und voreingenommener Analytiker mit Tendenz zur Selbstverherrlichung.

Sie brauchen mir nicht zu antworten, oder besser, lassen Sie's überhaupt. Schauen Sie dafür in Ihren "Fuulen Spiegel" und schämen sie sich für Ihre Anschudigungen.
caissa ...
Ist das alles, was Sie gefunden haben und Ihrem Feingeist nicht entspricht ... Ich mache jetzt nicht Ping-Pong mit Ihnen!
Gute Nacht
gar nicht anstrengend
Ich finde es gar nicht anstrengend, die Verzerrungen von allen Seiten zu erkennen. Aber das liegt wohl daran, dass ich schon allzuviele male gezwungen sah, für mich einen komplett neuen Weg zu erfinden und aus den Auslassungen ein neues Bild aufzubauen.

Insofern muss ich meinem bei alltäglichen Dingen weltfremden aber gleichzeitig sehr gebildeten Elternhaus sogar dankbar sein. Dass ich die bei ihnen gelernten Analysemethoden ganz anders anwenden würde, konnten sie ja nicht ahnen.
Und so hinterfrage ich heute alles und jedes, ganz egal wie oft es von irgend einem Führer oder dessen Widersacher gepredigt wird.
Dialog und keinen Krieg führe ich ...
Liebe Caissa

Auch die beste Wortwahl kann Ihren Versuch, den Tatsachen nicht in die Augen schauen zu wollen, nicht vertuschen.

...

Hier geht es jetzt und einzig darum, dass der "Zweck die Mittel NICHT heiligt".

Der Zweck darf und soll die Mittel NICHT heiligen!
Ich stehe dazu und verteidige diese, meine Ansicht.

Der Sieg der Wangener bei Olten ist berechtigt.
Mit denen bin ich einig.
Und gönne es Ihnen von ganzem Herzen.
Es ist ihr Sieg und um sie ging es in Wahrheit auch.

Aber ich bin nicht einig und werde es nie sein, dass unlautere, verpauschalisierende, Sippenhaftung fordernde Aussagen gemacht werden!

Genauso wie der unlautere Wettbewerb geahndet wird, genauso fordere ich die Verfolgung von unlauterem Wahl- und Abstimmungskampf.

Sieger oder Verlierer das ist mir einerlei.

Also:

Wahlkampf hin oder her!
Feminismus hin oder her!

Keines davon darf Menschen und Gruppen generalisieren, verpauschalisieren, verurteilen oder diffamieren.
Das ist übelste Machart und dogmatische Bevormundung!
Dies ist die Demagogie des tiieftes Mittelalters.
Die Gesinnungstaten von Rechtextremen, wie auch der Linksextremen!

Ich bin mit der Gesetzgebung und dem Wahlresultat einig und akzeptiere diese. Vorbehaltlos. Ich sage vorbehaltlos.

SIE ABER SIND eine absolut SCHLECHTE GEWINNERIN.

Sie ertragen es nicht mal, dass die Art und Weise des Abstimmungskampfes kritisiert wird.
Da sind andere sofort "Frech".
Es steht doch auf unserer Stirn geschrieben: "Der Zweck heiligt alle Mittel".

Nicht das Resultat wird hier kritisch begutachtet, sondern die Aussagen und Verleumdungen der Kampfteilnehmer.
Diese Kritik wird auch von anderen Frauenorganisationen auch mitgetragen.!

Einen Teil des offennen Briefes zu Frau Onhken habe ich an entprechender Stelle bereits publiziert.

Da können Sie noch lange versuchen, sich irgendwie mit dem Wahlresultat zu rechtfertigen oder herauszureden.

Das geht bei mir nicht.
Denn ich bin konsequent und frei. Weicl ich "Frech" bin.

Und was machen Sie?

Sie haben die Verfrorenheit mich "Frech" zu nennen, aber im gleichen Atemzug beanspruchen Sie für sich, VALERIA zu BEVORMUNDEN und versuchen mit ihren Politslogans, Valerie daran ZU HINDERN einen anständigen offenen ehrlichen Dialog mit mir zu führen.

Sie lassen ein "Störfeuer" los ( Krieg ? ) um vom wahren Hintergrund und dem Diskussions-Thema zwischen Valeria und mir einen Rigel vorzuschieben.

Ihr Verhalten und ihre Wortwahl zeigt mir aber auf, dass Sie keinen Respekt und keinerlei Bedenken haben, andere ( ausser sich ) zu Verleumden und anzuklagen und zu diskreditieren.

Was Ihnen und ihrem Ego nicht passt, hat zu schweigen oder vielleicht sogar dieses Land zu verlassen, wie es ein Präsident aussdrückte.

Schliesslich sind wir ja hier alle "Freiwillig zu Hause".
In unserer Heimat.

Die Konsequenz für mich:

Der Dialog mit ihnen kann nur in einem Desaster enden und in keinster Weise zu einer positiven Zukunftaussicht für meine Kinder, meine Tocher und meine Enkel führen.

Sie sind eine Sackgasse in die Zukunft.

Eine selbstverliebte, arrogante Intoleranz an Schweizern und Ausländern!

Ich werde jetzt auf die Antwort von Valeria warten und ihre Dummdreisten Egoismen ignorieren.

Sie sind einfach noch nicht reif genug für einen Dialog.

Und kriege führe ich nicht!

Auch nicht mit Ihnen und Ihresgleichen!

Einen schönen Tag noch...
Thomy
Das Post von gestern z.B. 17.07

Ihr Titel: "Dem sage ich nicht Volkes Wille...."

Näeeein---lach---uaaaauuu

Tönt doch zynisch, oder!? Wäre es Ihnen lieber gewesen wenn ich geschrieben hätte "blöd".

Da hat mal einer im TV immer gefragt: "Welches Schweinderl hättens denn gern?"

Ich lasse Sie also wählen welcher Ausdruck Ihnen lieber ist. Im Übrigen können Sie ja auch schreiben was Sie wollen. Ihr Stil hat mich einfach befremdet weil ich sonst ja Ihre Schreibform anders kenne und schätze.
Caissa
Sagen Sie doch einfach, wo es war (Pfad htttp://.www.news.ch/forum/........., dass Sie meinen, dass ich zynisch geschrieben hatte!
das war nicht unfreundlich..
gemeint.

Sagen Sie ehrlich Thomy hab ich gelogen?

Ich musste auch schon Bezüge zu anders adressierten Posts erdulden, auch wenn ichs nicht mochte. Ich bin doch im Forum, wo sind Sie?

Ich habe nichts gegen Kreuzvergleiche und oder Bezüge zu Posts von mir an irgend jemanden wenn sie der Wahrheit entsprechen. Lügen oder Falschzuweisungen mag ich nicht und bringen mich auf die Palme.
Thomy, das Post von..
gestern 17.07 Uhr war so eins.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Lessings Ringparabel: Die dort formulierte Toleranz ist von der hiesigen Realität überholt worden.
Lessings Ringparabel: Die dort formulierte Toleranz ist von der ...
Reta Caspar Der Ständerat hat gestern eine Motion von Hans Altherr (FDP AR) abgelehnt, die einen «Toleranzartikel» für die Bundesverfassung gefordert hat. Das ist richtig so: Toleranz unter Religiösen ist hierzulande nämlich zunehmend eine Toleranz unter Minoritäten, da eine wachsende Mehrheit der Bevölkerung (auch der MigrantInnen) den Religionen distanziert gegenüber steht. Dem sollten auch Regierung und Verwaltung vermehrt Rechnung tragen. mehr lesen  
Reta Caspar Die Freiheit unserer Gesellschaft misst sich an ihrer Gelassenheit gegenüber jenen, welche die Freiheit für sich selber nicht ... mehr lesen  
«Die Freiheit führt das Volk»: Trägt sicher nie eine Burka, würde sie aber auch nicht verbieten.
Oskar Freysinger: Sinnbild für die emotionalisierte Medien-Demokratie
Dschungelbuch «David siegt gegen Goliath», «Land gegen Stadt» und «Schweiz ist mitte-links» klingt es seit dem Wochenende. Das ist nicht falsch, aber nur ... mehr lesen   8
Gelassene Reaktion der Urheber  Strassburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat zwei Beschwerden gegen das Minarett-Bauverbot für unzulässig erklärt. Laut den Richtern in Strassburg sind die Urheber der Klagen weder direkte noch indirekte Opfer der Verfassungsänderung von 2009. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 11°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass anhaltender Regen
Basel 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass anhaltender Regen
St. Gallen 9°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass anhaltender Regen
Bern 10°C 14°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass anhaltender Regen
Luzern 10°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass trüb und nass
Genf 11°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen anhaltender Regen
Lugano 10°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten